Die Atemberaubenden Fotografien Eines Stammes, Der In Symbiose Mit Rentieren Lebt - Curioctopus.de
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Die Atemberaubenden Fotografien Eines…
25 Fotos, die euch davon überzeugen werden, dass euer Kind einen tierischen Spielkameraden braucht Er spürt Leute 40 Jahre später auf und fotografiert sie in der gleichen Position: Das Resultat ist einzigartig

Die Atemberaubenden Fotografien Eines Stammes, Der In Symbiose Mit Rentieren Lebt

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Rentiere sind Tiere, die von Jung und Alt sehr geliebt werden. Sie sind Gegenstand vieler Illustrationen und Erzählungen, die sie inmitten von verschneiten Bergen oder als fröhliche Zugtiere der Geschenke-Schlitten zur Weihnachtszeit zeigen.

Heute wollen wir uns ein wenig von diesem Klischee entfernen und euch eine Foto-Dokumentation vorstellen die diese sensiblen Tiere als Reisepartner, aber auch als Wärme- und Nahrungsquelle zeigt.

Der Gelehrte und Fotograf Hamid Sardar-Afkhami hat beschlossen, den einzigartigen Lebensstil des Nomadenstamms der Dukha zu dokumentieren. Dieses Volk findet in den Rentieren eine wichtige Überlebenshilfe im Altai-Gebirge in der Mongolei, das von einem rauen Klima geprägt ist.

Der Stamm der Dukha lebt zwischen den vereisten Bergen der Mongolei in Gemeinschaft mit hunderten von Rentieren.

Diese Orte sind bei Reisenden sehr beliebt, insbesondere aufgrund der Ruhe und Friedlichkeit die man zwischen den verschneiten Bergen und Tälern erleben kann.

Der griechische Dichter Pindaro, ca. 518 vor Christus, nannte diese Region Hyperborea, einen Platz der Träume. Hier lebt das Volk in Frieden, ohne Sorgen um Arbeit, Krankheiten und die Bitterkeit des Alterns.

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Heute ist der Dukha-Stamm langsam am Verschwinden. Der Grund ist in der Dezimierung der Rentiere zu suchen.

Die Dezimierung der Dukha-Popolation hängt maßgeblich von der An- oder Abwesenheit der Rentiere in dem Gebiet ab: 1970 gab es etwa 2000 Rentiere, während es heute nur noch ca. 600 sind.

Heute trägt der Stamm den mongolischen Namen "Taiga Dukha" und diese friedvolle Region entspricht der "Sierra de Taiga" in Khövsgöl, Mongolei.

Die Region in der der Dukha-Stamm lebt grenzt an Russland und das bekannte Darkhad-Tal an.

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Obwohl die Region schwierig zu erreichen ist, wird sie als geschützte Zone deklariert.

Obwohl die Dukha in dieser Gegend leben, können sie nicht als einzige dominante Kraft dort angesehen werden...

...Das Volk bemüht sich, in Harmonie mit der Natur und vor allem den Tieren der Region zu leben

Wilde Pferde, Bären, Adler und Wölfe sind in dieser Gegend beheimatet. Das Volk hat jedoch eine besonders starke Bindung zu den Rentieren

Die Dukha domestizieren die Rentiere bis sie gefügig und zutraulich sind

Die Dukha machen sich die Rentiere nicht in erster Linie wegen des Fleisches gefügig. Sie profitieren von ihrer unglaublichen Kraft, in diesem schwierigen Gebiet zu überleben. Sie sind sich der Schutzbedürftigkeit und der Biodiversität in diesem Gebiet bewusst.

Die Tiere haben eine doppelte Hautschicht und ihr Atem kann auch die kältesten Stunden wärmen: Sie sind daher optimale Heizkörper für die Dukha

Der Stamm geht sehr respektvoll mit den Rentieren um. Die Rentiere sind ein sehr gutes Transportmittel in diesem unwirtlichen Gelände

Dieser Stamm pflegt viele antike Traditionen, wie beispielsweise die Jagd mit dem Adler

Die Religion der Dukha ist der Tengrianismus, ein schamanischer Kult, der an eine spirituelle Verbindung mit Tieren und Pflanzen glaubt

Die Jagd mit dem Adler ist nicht nur eine Tradition, sondern auch ein Zeichen eines hohen sozialen Ranges innerhalb der Dukha

Der Jäger muss sich um die Ausbildung der Adler kümmern

Die Adler-Jagd garantiert dem Stamm die Beute, die wichtig für das Überleben der gesamten Gemeinschaft ist.

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