Indische Bauern zeigen Monsanto die kalte Schulter und bauen wieder einheimische Baumwolle an - Curioctopus.de
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Indische Bauern zeigen Monsanto die…
Heute erklären wir euch die Details einiger Objekte, die ihr IMMER schon vor den Augen hattet Nach 340 Tagen im Weltall gleicht der Astronaut seinem Zwilling nicht mehr: Es hat sich was geändert

Indische Bauern zeigen Monsanto die kalte Schulter und bauen wieder einheimische Baumwolle an

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Wenn der größte Teil der Länder in den Verhandlungen mit Monsanto in die Knie ging, erreicht uns eine gegenteilige Nachricht aus Indien: Auch hier hatte die Agrochemie-Firma eine Vormachtstellung im Bereich des Baumwoll-Anbaus angestrebt. Genauer gesagt hat Monsanto fast alle Bauern dazu gezwungen, Samen des BT Cotton zu pflanzen. Das sind genetisch modifizierte Samen die nur mit Monsanto-Produkten anzubauen sind. Um die Samen zu kaufen mussten die Bauern Schulden machen und viele begingen dadurch Selbstmord.

Nach einigen Jahren fasst eine mutige Initiative Fuß: Die Bauern weigern sich, weiterhin die BT Baumwolle anzubauen und sind zur heimischen Baumwolle zurück gekehrt. Dadurch erleidet der Weltkonzern Einbußen von 15%. 

Die indischen Bauern bauen nun wieder heimische Samen anstatt des teuren Saatguts von Monsanto an.

Die Bauern, die sich zwischen 1995 und 2013 umgebracht haben gehen in die 300.000. Sie hatten keine andere Wahl als Schulden zu machen, da die Firma jeden Tag mächtiger wurde und ihr einziges Eigentum bedrohte- das kultivierte Land. Viele haben entschieden, ihrem Leben das Leben zu nehmen indem sie die chemischen Produkte tranken, zu deren Nutzung sie Monsanto gezwungen hatte um Baumwolle anbauen zu können. 

Die BT Baumwolle ist ein genetisch modifizierter Samen, der ein Bakterium enthält, welches Toxine gegen Insekten enthält, die die Baumwolle angreifen. Trotzdem zeigte sich die Saat hoch resistent gegen Düngeprodukte und traditionelle Herbizide. Daher bot Monsanto den Bauern das einzige Produkt an, das die Baumwolle wachsen lässt. 

Vor einem Szenario des Todes und des ökonomischen Niedergangs, hat die Indische Regierung als erste Maßnahmen gegen Monsanto ergriffen, der es nur mit Tricks geschafft hatte, sich auf dem indischen Markt zu platzieren und ein Monopol im Baumwollsektor zu schaffen. 
Die Regierung hat begonnen, die Benutzung original indischen Saatguts zu fördern. Einigen Studien zu Folge ist diese Baumwolle sogar resistenter, von höherer Qualität als die genetisch modifizierte. 

Bis heute wirkt der 15% ige Schwund noch wie ein Klacks für eine Firma, die Milliarden im Jahr umsetzt. Aber wie Keshav Raj Kranthi, der Direktor des indischen Forschungsinstituts zur Baumwolle, sagt: "Wartet 3 oder 4 Jahre und ihr werdet eine komplette Umkehr sehen". 

Tags: IndienGreenAmbiente
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