Er vereitelt eine Entführung während der Arbeitszeit. Aber statt einer Beförderung erhält er die Kündigung

von Barbara

12 Oktober 2017

Er vereitelt eine Entführung während der Arbeitszeit. Aber statt einer Beförderung erhält er die Kündigung
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Es gibt Jobs in denen es zu schwerwiegenden Konsequenzen führen kann, wenn man sich ohne Erlaubnis zu weit von der eigenen Position entfernt. Aber wenn ihr zufällig Zeuge eines Streits unter Erwachsenen würdet, bei denen das Kind Gefahr läuft gekidnappt zu werden, würdet ihr dann zweimal überlegen bevor ihr eingreift? Ein junger Mann namens Dillon Reagan tat es nicht und genau dies hat ihn seinen Job gekostet. Einige Tage nachdem er eine Entführung verhindert hatte, hat er einen Kündigungsbrief erhalten. 

via kgw.com

Ein Ereignis, das nach 10 Minuten beendet war, wird zur öffentlichen Angelegenheit.

Ein Ereignis, das nach 10 Minuten beendet war, wird zur öffentlichen Angelegenheit.

Facebook/Dillon Reagan

Der Junge erzählt: "Ich und meine Kollegin haben Schreie vom Parkplatz des Home Depot gehört wo ich arbeitete. Also bin ich raus gegangen. Dort war eine Frau die mit einem Mann diskutierte und schrie: "Hilfe! Er nimmt mir mein Kind weg!" Also habe ich eingegriffen und versucht ihn aufzuhalten. Ich habe die Polizei gerufen, die wenig später auch kam. Innerhalb von zehn Minuten war das Kind in Sicherheit bei der Mutter und ich war wieder auf meinem Posten."

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Nicht mal einen Monat später erhielt Dillon einen Kündigungsbrief.

Nicht mal einen Monat später erhielt Dillon einen Kündigungsbrief.

Facebook/Dillon Reagan

Im Brief wird erklärt, dass die Entscheidung getroffen wurde weil er von den Sicherheitsrichtlinien der Firma abgewichen war, wenn auch aus gutem Grund. 

Der Junge hat entschieden, das was ihm passiert ist mit der Facebook-Gemeinde zu teilen. Und was danach geschah ist nicht weniger diskussionswürdig...

Der Junge hat entschieden, das was ihm passiert ist mit der Facebook-Gemeinde zu teilen. Und was danach geschah ist nicht weniger diskussionswürdig...

Facebook/Dillon Reagan

Nachdem sein Rausschmiss tausendfach kommentiert worden war hat die Firma bei der Dillon arbeitetet Erklärungen abgegeben in denen man zurück ruderte und angab, man hätte dem Mann bereits angeboten, auf seinen Posten zurück kehren zu können. Schade nur dass er davon nichts wusste... Als Dillon sie per Mail kontaktierte, haben sich die verantwortlichen Personaler entschuldigt und ihn darum gebeten, zurück zu kommen. Aber Dillon hat abgelehnt. Erst als man ihm ein höheres Gehalt anbot, haben die beiden Parteien sich geeinigt und er ist zurück gekehrt.

All den Ärger und das Geld hätte Home Depot sich sparen können, wenn sie sich einfach mit einem herzlichen Handschlag bei Dillon bedankt hätten

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