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Sie endete im Gefängnis weil sie für ihr Recht kämpfte, Hosen zu tragen: Hier die Geschichte von Helen Hulick

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Helen Hulick, Vorsteherin eines Kinderhauses in Los Angeles in Kalifornien liebte es, Hosen zu tragen seit sie 15 Jahre alt war. Ihr Leben verlief normal und niemand interessierte sich für ihnen Stil bis etwas kurioses passierte: Helen sah einen Raub und wurde als Zeugin vor Gericht bestellt.

Wie sie es immer tat entschied sie, Hosen anzuziehen. Nie hätte sie gedacht welche Folgen das haben könnte. Der Richter, ein gewisser Arthur S. Guerin, mochte es nicht dass eine 28 jährige Lehrerin sich so kleidete. Also entschied er, den Prozess für fünf Tage zu vertagen und befahl der Frau, sich angemessener und femininer zu kleiden.

Der Mann wusste nicht, dass diese Lehrerin nicht daran dachte, sich seinem Befehl zu beugen. 

image: LATimes

Helen sagte während eines Interviews mit einem Journalisten der Los Angeles Time: "Sagen Sie dem Richter dass ich meine Rechte verteidigen werden. Wenn er mir befiehlt, ein Kleid zu tragen dann werde ich das nicht tun. Mir gefallen Hosen. Sie sind bequem."

"Das letzte mal als Sie sich vor Gericht so gekleidet präsentiert haben, haben Sie die Aufmerksamkeit der Anwesenden mehr auf sich gelenkt als dem Verfahren. Sie wurden darum gebeten, mit einem angemessenen Kleid zum Prozess zurück zu kehren. Heute sind Sie mit Hosen wieder gekommen und Sie provozieren damit offen das Gericht (...) Der Gericht ordnet hiermit an, morgen mit einem angemessenen Kleid wieder zu kommen. Wenn Sie darauf bestehen, Hosen zu tragen wird Ihnen verboten, auszusagen (...) Und stellen Sie sich darauf ein, wegen Gerichtsanmaßung bestraft zu werden".

Helen antwortete: "Ich werde mit Hosen wieder kommen, auch wenn sie mich ins Gefängnis werfen. Ich hoffe dass ich Frauen dadurch helfen kann, sie für immer von der Anti-Hosen-Fraktion zu befreien."

Am folgenden Tag kam sie in Hosen wieder und der Richter verurteilte sie wie versprochen zu fünf Tagen im Gefängnis. Als sie ins Gefängnis kam wurde sie dazu gezwungen, ihre Kleider abzulegen und die Uniform anzulegen (folgendes Foto).

image: LATimes

Aber nur wenige Stunden später wurde sie dank ihres Anwalts William Katz auf Bewährung frei gelassen.

Die Proteste folgten sofort. Hunderte von Briefen erreichten das Gericht und baten um die Freiheit, das anziehen zu dürfen was sie wollten. Helen brachte die Frage vor Geicht.

Nach ihrem persönlichen Sieg am 17. Januar 1939 kehrte Helen ins Gericht zurück um ihre Aussage zum Raub zu machen. Gestärkt durch den eben erreichten Sieg entschied sie, ein Kleid zu tragen.

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Und das nennt man Selbstbestimmung!

image: LATimes
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