Der Chef stiehlt ihr den Job und gibt ihn als seinen eigenen aus: Sie rächt sich

Barbara

22 März 2022

Der Chef stiehlt ihr den Job und gibt ihn als seinen eigenen aus: Sie rächt sich
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Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade eine neue Stelle angetreten und erledigen Ihre Aufgaben mit Leidenschaft und Begeisterung. Stellen Sie sich dann vor, dass Ihr Chef Ihr Projekt vorstellt und es Ihnen dann stiehlt und als sein eigenes ausgibt: Wie würden Sie reagieren? Sicherlich nicht gut. So erging es Cristina Sevcenco: 2019, im Alter von 25 Jahren, trat sie ihren ersten Job an: Sie wurde von einem großen Unternehmen eingestellt. Die Freude des Augenblicks wurde jedoch bald von einem tiefen Gefühl der Bitterkeit abgelöst.

via cristinasevcenco/TikTok

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cristinasevcenco/TikTok

Während ihrer ersten Wochen im Unternehmen hatte Cristina einige wichtige Marktanalysen durchgeführt, die die Unternehmensleitung benötigte, um zu verstehen, welche Richtung sie einschlagen sollte, und die zu einigen brillanten Erkenntnissen führten. Cristinas Chef nutzte diese Forschung, um ihre neuen Ideen zu präsentieren, aber er erwähnte Cristinas Namen während der Präsentation nie: Er stahl ihr quasi die Arbeit und gab sie als seine eigene aus. Die junge Frau hatte nie das Recht, an den wichtigsten Sitzungen des Unternehmens teilzunehmen, so dass sie wusste, dass sie keine Gelegenheit haben würde, ihre Arbeit zu präsentieren. Sie hatte jedoch erwartet, dass ihr Chef sich die Zeit nehmen würde, sie zu erwähnen. Sie sagt: "Ich ging an einem Büro vorbei und sah, wie meine Arbeit in einem Raum voller einflussreicher Leute präsentiert wurde. Mein Name wurde jedoch nicht ein einziges Mal erwähnt... Das hat mir das Herz gebrochen."

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Cristina beschloss, das Problem anzusprechen und wandte sich direkt an ihren Chef: Sie wollte, dass ihr Name bei Präsentationen genannt wird und dass die Arbeit als die ihre anerkannt wird. Sie wollte, dass ihr Name beibehalten wird und die Stelle bei den Präsentationen als die ihre anerkannt wird, aber der Chef spielte die Angelegenheit herunter, als ob Cristinas Worte leer und bedeutungslos wären. Angesichts dieser Haltung beschloss die Frau, sich zu rächen: Auf jeder Seite ihrer PowerPoint-Präsentation fügte sie ihre Unterschrift in Form eines Wasserzeichens hinzu. Jedes Mal, wenn der Chef die Präsentationsseite änderte, war ihr Name sichtbar: Es war praktisch unmöglich, ihn zu entfernen, und jeder wusste, wer die Arbeit gemacht hatte. Die Reaktion des Chefs war nicht positiv: Das Unternehmen kündigte ihr mit einer Frist von 21 Tagen. Die Entlassung hat Cristinas Karriere jedoch nicht gestoppt. Sie arbeitet jetzt für ein anderes Unternehmen und hat gelernt, dass die Arbeitswelt "ein Käfig voller Löwen" ist.

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