Die mysteriösen “Höhlen des Himmels”: quasi unzugängliche Galerien, die immernoch viele Geheimnisse hüten - Curioctopus.de
x
By using this site, you are agreeing to our use of cookies to improve your experience. To learn more Ok
x
Die mysteriösen “Höhlen des Himmels”:…
Er verwandelt seinen Laster in ein Haus: Das Resultat macht neidisch Fahrrad oder Regenschirm? Hier das erste Rad ohne Speichen, das man in die Tasche stecken kann

Die mysteriösen “Höhlen des Himmels”: quasi unzugängliche Galerien, die immernoch viele Geheimnisse hüten

3.071
Advertisement

In Nepal im abgelegenen Distrikt Mustang an der Grenze zu Tibet befindet sich eines der am wenigsten bekannten und zugänglichsten touristischen Ziele der Welt. Aufgrund von seiner schwierigen Lage, die es bereits seit langem zur Bühne für verschiedene politische Kontroversen machen, ist der Zugang sozusagen nicht existent. Der Zugang wurde von der Regierung bis ins Jahr 1992 für Ausländer untersagt. Danach wurde die Zone für Touristen geöffnet. Dort, eingegraben in den Berg ab 50 Metern Höhe befinden sich hunderte von geheimnisvollen Höhlen von denen man glaubt dass sie auf 1000 vor Christus zurück gehen. Wer sie gebaut hat? Das ist ein Geheimnis, das noch enthüllt werden muss.

Bilder: Cory Richards

In dieser abgelegenen Gegend des Himalaya, wo der Boden trocken ist und der Wind stark bläst, haben die Wände der Berge hunderte von Höhlen, die aus der Ferne wie eine riesige Burg aus Sand wirken.

Nachdem der Zugang für Wissenschaftler und Touristen ermöglicht wurde (er ist auf 1000 pro Jahr begrenzt) haben die Bemühungen begonnen zu verstehen, wer (und wie!) diese Höhlen geschaffen hat, die heute als „Höhlen des Himmels“ bekannt sind.

Advertisement

Mit den Informationen, die seit 1992 bis heute gesammelt wurden konnte man sich erschließen, dass die Höhlen verschiedene Funktionen hatten: Zu Beginn wurden sie als Begräbnisstätten genutzt (1000 vor Christus).

In ihrem Inneren wurden Reste von Körpern, die mindestens 2000 Jahre alt sind, gefunden.

 

Während des 10. Jahrhunderts nach Christus, aufgrund der vielen Kriege von denen die Gegend betroffen war, dienten die Höhlen als Zufluchtsort für die Bevölkerung. Seitdem wurden sie ständig bewohnt.

In einer dritten Phase (15. Jahrhundert) wurden sie anders genutzt: Als Stätten zur Meditation, als militärische Stützpunkte und als Lager oder Schlafplatz für Menschen auf der Durchreise.

Advertisement

Außer menschlichen Überresten wurden auch zahlreiche Fragmente von Schriftstücken aus dem 15. Jahrhundert gefunden. Es geht darum um Themen wie die buddhistisch-tibetanische Doktrin und Rechtsfragen.

Die Tatsache, dass der Zugang zu dieser Gegend von den lokalen Autoritäten streng geregelt wird, erlaubt die Aufrechterhaltung der Bedingungen des gesamten archäologischen Gebiets und wird weitere Studien zu seiner Geschichte möglich machen.

Advertisement

Schreibe einen Kommentar!

Advertisement
Advertisement

Hat dir die Geschichte gefallen?

Klick auf "Gefällt mir" und verpasse nichts mehr.

×

Ich bin schon euer Fan.