Sie rettete das Leben von 150 Kindern indem sie vorgab, ihre Mutter zu sein: Eine Heldin, die wenige kennen - Curioctopus.de
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Sie rettete das Leben von 150 Kindern…
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Sie rettete das Leben von 150 Kindern indem sie vorgab, ihre Mutter zu sein: Eine Heldin, die wenige kennen

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Wenige kennen sie, aber der Mut dieser Frau rettete zahlreiche Menschenleben während einer der dunkelsten Zeiten der Geschichte, dem 2. Weltkrieg.

Ihr Name ist Marion Pritchard, sie wurde 1920 in Holland geboren und wuchs unter guten Verhältnissen auf. Marion kam im Alter von 19 Jahren mit dem Nazismus in Berührung, als die Deutschen in ihr Land einmarschierten. Aber Marion erkannte bald, dass sie eine Aufgabe hatte: Sich um 150 kleine Menschenleben zu kümmern und sie schließlich zu retten...

EInige Monate nach der Invasion durch die Deutschen landete Marion im Gefängnis, da sie gegen die Nazis demonstriert hatte.

Als sie entlassen wurde, wurde sie Augenzeuge von etwas, das ihr Leben ändern sollte. Sie sah jüdische Kinder, die gefangen wurden und auf einen Laster geworfen wurden als wären es Gegenstände.

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Diese Szene prägte sich in Marions Gedächtnis ein, die so etwas noch nie zuvor gesehen hatte...

...Also begann sie, in die Waisenhäuser zu gehen und sich um jüdische Kinder und Neugeborene zu kümmern indem sie so tat, als wäre sie eine Mutter ohne Ehemann!

Angesichts der Tatsache, dass Marion keine Jüdin war, war ihre Geschichte unglaublich und die Kinder entkamen dadurch den vernichtenden Fängen der Nazis.

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Bis zum Ende des Krieges half Marion hauptsächlich Kindern und rettete dadurch 150 kleine Seelen.

1981 verlieh ihr das israelische Holocaust memorial den Titel "righteous among the nations", einen Titel der nicht-Juden verliehen wird, die ihr Leben riskierten um Juden vor der Verfolgung durch die Nazis zu schützen.

Nach dem Ende des Krieges heiratete Marion einen Amerikaner, Anton Pritchard. Sie zog nach Vermont und wurde Psychoanalytikerin. Leider ist Marion am 11. Dezember 2016 mit 96 Jahren verstorben, aber die Welt wird sich immer an sie und ihren Altruismus erinnern!

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