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Sie beschaffte pädophilen Pfarrern taube Kinder: Im Zentrum des Skandals steht Schwester Kosaka Kumiko

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Was erst vor einigen Jahren ans Tageslicht kam ist womöglich der größte Skandal, in den die katholische Kirche jemals verstrickt war. Die Rolle der religiösen Institutionen ist weder marginal noch zweitrangig. Es sind die "Zahnräder" des großen Mechanismus, die ein unmenschliches und unbarmherziges Verhalten an den Tag legten. Den Mißbrauch an Kindern durch Mitglieder des Klerus. Das was den Skandal noch verschärft ist die Tatsache, dass dieser gewaltsame Mißbrauch jahrelang durch ein regelrechtes Organisationsnetzwerk aus sowohl männlichen als auch weiblichen Figuren ermöglicht wurden. Die Geschichte der Verwicklung dieser Ordensschwester ist tatsächlich unglaublich. 

Schwester Kosaka Kumiko assistierte jahrelang taubstimmen Kinder im Istituto Provolo in Mendoza, Argentinien.

Eine Schwester, die sich vor den Augen aller ihrer Aufgabe hingegeben hat. Für die Polizei ist sie eine hinterhältige und perverse Frau. Auf ihr lastet die Anschuldigung, jahrelang an einem Organisationsnetzwerk diverser klerikaler Figuren teilgenommen zu haben, darunter zwei Pfarrer von 82 und 52 Jahren, die bereits zuvor festgenommen worden waren. Die Männer mißbrauchten kleine Jungen sexuell. Kinder und junge Männer, die in dem Institut untergebracht waren. Aber es war die Frau, die die Opfer mit Bedacht auswählte. Sie suchte die wehrlosesten aus. Die, die aus charakterlichen Gründen oder aufgrund physischer Beeinträchtigungen niemals über das Erlebte sprechen könnten. 

Nachdem die unglaublichen Dinge ans Tageslicht kamen, die in der Einrichtung stattfanden, hat sich die Frau japanischer Herkunft auf die Flucht gemacht. Einen Monat lang war sie nirgends auffindbar bevor sie eines Tages in Buenos Aires festgenommen werden konnte. Bis heute leugnet sie ihre Teilnahme an den Mißbräuchen aber die Beweise sind erdrückend. Es gibt zahlreiche Zeugenaussagen der kleinen Patienten des Istituto Provolo. 

Ein Mädchen, heute eine junge Frau, erzählt von Gewalterfahrungen die sie als 5jähriges Mädchen machen musste. Die wiederholten Mißbräuche durch die Pfarrer haben bei ihr starke Blutungen verursacht, die die Schwester mit einer Windel verheimlichte. Andere erinnern sich an zudringliche Streicheleien und pornographische Filme, die sie gemeinsam ansehen mussten. 

Heute tut es weh, Fotos der Schwester zusammen mit den Kindern zu sehen. Es tut weh, Menschen verdächtigen zu müssen, die ihr Leben dem Glauben geopfert haben, den moralischen und spirituellen Prinzipien der katholischen Religion und deren Worten ohne Skepsis zu lauschen, die Nächstenliebe predigen und Respekt und Brüderlichkeit gegen deinen Nächsten. Es erschüttert, wenn man sich die Brutalität vor Augen führt, zu der der Mensch fähig ist. 

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