Im Kloster von Santa Caterina wurden Pergamente gefunden, deren Sprache man nicht kennt - Curioctopus.de
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Im Kloster von Santa Caterina wurden…
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Im Kloster von Santa Caterina wurden Pergamente gefunden, deren Sprache man nicht kennt

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Das Kloster von Santa Caterina in Sinai ist ein wichtiger Ort der Geschichte und Kultur. Hier haben sich die monotheistischen Hauptreligionen gekreuzt und von diesem Treffen gibt es immernoch Zeugnis. Es handelt sich um einen heiligen Ort des Christentums da Moses auf dem Berg Horeb, an dessen Füßen das Kloster liegt, die Tafeln der zehn Gebote erhielt und das Wort Gottes hörte der ihm befahl, das israelische Volk von der ägyptischen Unterdrückung zu befreien. Aber es ist auch ein Kultort für den Islam, denn Mohammed fand hier sein Refugium. 

Die Bibliothek in ihrem Inneren ist ein wahrer Schatz

In der Bibliothek des Klosters findet man eine große Zahl an Pergamenten und Manuskripten aus verschiedenen Epochen: Sind sind aufgrund des trockenen Klimas in einem hervorragenden Zustand. Aber auch weil das Kloster so abgeschieden liegt und während der Jahrhunderte nicht in Kämpfe und Eroberungen einbezogen wurde.

Die Dokumentensammlung ist was die Größe und Reichhaltigkeit angeht hinter der vatikanischen die zweitgrößte

Einzigartig sind diese Dokumente weil sie öfters überschrieben wurden. Das lag an der Knappheit neuer Papierblätter auf die die Mönche hätten schreiben können. Die Mönche haben die älteren Schriften mit Zitronensaft gelöscht um die Blätter wiederverwenden zu können. 

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Die Experten konnten über den Einsatz moderner Technologien einige der Schriften wieder herstellen, die die Mönche gelöscht hatten

Wenn man die Texte analysiert haben die Experten festgestellt, dass sie so alt sind, dass die Sprachen nicht einmal bekannt sind, wie das christlich-palästinensische Aramäisch oder das kaukasische Albanisch. 

Das ist der Grund, warum diese Dokumente in den Mauern der Bibliothek so einen hohen historischen Wert haben, nicht nur für Menschen die sich um antike Sprachen kümmern. Über diese antiken Dokumente hat man die Möglichkeit, alle Passagen zu rekonstruieren, die zur konflikthaften Situation zwischen Christentum und Islam geführt haben. 

Es scheint, als wären diese beiden Religionen nicht immer im Kontrast gestanden: Im Gegenteil zeigt sich, dass in der Vergangenheit einige christliche Schriften in arabischer Schrift verbreitet wurden.

Wie der Pater Justin Sinaites, der Bibliothekar des Klosters, sagt: "Es ist nicht möglich, die Probleme der heutigen Welt zu verstehen ohne die Geschichte dieses Teils der Welt zu kennen".

Diesen Ort zu retten bedeutet, eine Vergangenheit zu konservieren, die uns alle angeht: Leider liegt das Kloster heute nicht mehr so glücklich wie es in der Vergangenheit der Fall war. Dieser wunderbare geschichtsträchtige Ort der Kultur und Religion ist zum Anschlagsobjekt der IS-Terroristen geworden. 

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