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Wie kommt es dass der Zement, den die alten Römer benutzten resistenter ist als der heutige Zement?

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Die Architektur der alten Römer ist vielleicht das größte Geschenk, das sie ihren Nachkommen hinterlassen haben. Um sich immer weiter auszubreiten haben sie ein Straßennetz und eine Reihe von Gebäuden erschaffen, die man noch heute bewundern kann. Und oft fragt man sich wie es möglich ist, dass diese antike Zivilisation so dauerhafte Gebäude bauen konnte. Das Geheimnis liegt im Zement den man damals benutzte,insbesondere die "Geheimformel".

Eine Studie der Geologin Marie Jackson der Universität von Utah hat sich auf ganz besondere Weise auf die Hafenstrukturen konzentriert, die die Römer geschaffen haben und von denen viele noch heute vollkommen intakt sind. Sie hat ein neues Licht auf die römische Architektur geworfen.

Der Zement den sie nutzten bestand aus einer Mischung von Meereswasser, Kalziumoxid, Partikeln vulkanischen Gesteins und Vulkanasche. Diese Mischung in Kontakt mit dem Meereswasser schafft eine Reihe chemischer Reaktionen, die ein Mineral namens aluminiertes Tobermorit hervor bringen. Irgendwie haben die Römer diese Formel entdeckt, die nicht nur ihren Zielen diente, sondern mit der Zeit sogar noch resistenter wurde! Die Natur dieses Zements war ihnen nicht unbekannt. Plinius der alte sprach davon von einem Material "dem die Meereswellen nichts anhaben könnten und das jeden Tag resistenter wird".

Warum nutzen wir diesen Zement nicht? ...fragt ihr euch jetzt... Leider kennen wir noch nicht die genaue Zusammensetzung die die Römer nutzten um dieses resistente Material zu erzeugen. Aber mit den Mitteln die uns heute zur Verfügung stehen sollte es möglich sein, die Mischung bald heraus zu finden!

Quelle: 

https://pubs.geoscienceworld.org/ammin/article-lookup/102/7/1435

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