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Anbau in der Wüste ohne Wasser: Die revolutionäre Idee von Charlie Paton

Von Barbara
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Die Landwirtschaft in der Wüste, technisch unter dem Begriff kontrollierte biologische Landwirtschaft bekannt, hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Zuwachs erlebt und Milliardeninvestitionen auf der ganzen Welt verschlungen.

In jedem Land ist immer mehr Gebiet von Wüste bedeckt. Und wenn das System die Produktion eine Vielfalt an Produkten garantiert, dann gibt es immer auch Gegenanzeigen. Insbesondere die Wasserknappheit in einigen Zonen zwingt die Bauern dazu, Pestizide einzusetzen. 

Eine mögliche Lösung kommt aus dem System, das Charlie Paton entwickelt hat, ein britischer Designer der keine spezielle Ausbildung in der Landwirtschaft hat, aber der seit zwei Jahrzehnten die Welt bereist um seine kleine große Revolution zu exportieren.

In den 80er Jahren, während seiner vielen Reisen nach Marokko, kam ihm eine Idee die er dann 1995 in Teneriffa zum ersten Mal in die Tat umsetzte. Und heute hat er sie an vielen anderen Orten wiederholt, vor allem im mittleren Osten.

Die Paton-Methode besteht daraus, ein Feld in einer Entfernung von maximal zwei Kilometern vom Meer anzulegen. Wir wissen, dass Meereswasser für Pflanzen giftig ist, aber dieses Wasser kommt mit den Pflanzen nie in Berührung. Über ein System von Rohren, die das Wasser kühl in maximaler Tiefe halten und es unterirdisch verlaufen lassen, kommt das Wasser beim Feld an. Über den Temperaturkontrast reduziert sich der "Taupunkt" und die Tauproduktion wird angestoßen.

Das Meereswasser wir nur zur Kühlung verwendet, während das wirklich Wasser aus der Luft extrahiert wird, die dann feucht wird und sich auf das Feld nieder legt. 

Auf diese Weise, indem man die Interaktion zwischen dem Wüstenklima und der Feuchtigkeit aus dem Meer ausnutzt, schafft man ein Ambiente, in dem die Pflanzen auch mit Wenig Wasser wachsen können.

Die Kosten dieser Art des Anbaus sind niedriger als die traditioneller Systeme und der Einsatz von Pestiziden wird reduziert. Das Seawater Greenhouse, also die Anbaufläche mit Meereswasser, gibt es jetzt in megreren Ländern der Welt. 

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