Diese riesige Maschine hat begonnen, Kohlendioxid aus der Luft zu filtern - Curioctopus.de
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Diese riesige Maschine hat begonnen, Kohlendioxid aus der Luft zu filtern

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Kohlendioxid aus der Luft könnte schon bald ein Tauschgut werden. Das ist der Verdienst einiger technologischer Strömungen die versuchen, es zu extrahieren und in nützliche Produkte zu verwandeln. Dadurch reduzieren sie die Menge in der Atmosphäre.

Eine dieser Lösungen ist das vielversprechende Projekt von Climeworks: Die erste kommerzielle Technologie der Welt die das CO2 aus der Atmosphäre filtern kann und in Dünger verwandelt. 

Die schweizer Firma, die für das Projekt verantwortlich ist hat ein ambitioniertes Ziel: 1% der jährlichen globalen Kohlendioxid-Emmissionen sollen bis 2015 entfernt werden. Das Voranschreiten des Klimawandels macht eine radikale Technologie in dieser Richtung dringend notwendig. Aus diesem Grund hat die schweizer Regierung entschieden, auf diese Firma zu setzen indem sie mit der Industrie beim Bau der ersten Betriebsanlage in Zürich kollaboriert. 

Von außen betrachtet ist dieses riesige Gerät eine Kreuzung aus verschiedenen Klimaanlagen und einem Fluggerät. Der Mechanismus ist einfach zu beschreiben. Die Anlage fängt das Co2 in der Atmosphäre mit einem Langzeitfilter. Die Luft wird hineingesogen und das Co2 aus der Luft wird chemisch an einen Filter gebunden. Sobald der Filter mit C02 gesättigt ist, wird er auf 100 Grad erhitzt. Dann wird das Co2 vom Filter gelöst und als konzentriertes Gas gesammelt. So kann es dann an Kunden verkauft werden oder für Technologien der negativen Emmission verwendet werden. Die Luft ohne Co2 wird erneut in die Atmosphäre entlassen. 

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Eines der Produkte dieser Technologie wird der Dünger sein, der beim Anbau für Gurken und Tomaten in den Feldern von Hinwil in der Schweiz eingesetzt wird. Das Projekt sieht die Installation von 18 solcher Sammelstationen auf dem Dach einer Müllverbrennungsanlage vor. Dadurch können pro Jahr 900 Tonnen Co2 gesammelt werden. Das entspricht dem jährlichen Gasausstoß von etwa 190 Fahrzeugen!

Für das ehrgeizige Ziel von Climework bräuchte man 250.000 Anlagen. Aber ein erster Schritt ist gemacht!

 

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