Zum ersten Mal seit 100 Jahren wurden Galapagos Riesenschildkrötenjungen gefunden - Curioctopus.de
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Zum ersten Mal seit 100 Jahren wurden…
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Zum ersten Mal seit 100 Jahren wurden Galapagos Riesenschildkrötenjungen gefunden

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Die Riesenschildkröten von Galapagos sind eine der am stärksten gefährdeten Arten in der Region. Diese endemische Art des Archipels wurde in den 60er Jahren auf nur 100 Exemplare dezimiert und galt als derart bedroht, dass für diese außergewöhnlichen Tiere das Schlimmste befürchtet wurde. Nach jüngsten Untersuchungen leben heute mehr als 500 Exemplare auf der Insel, dank der enormen Anstrengungen zur Erhaltung und Wiederbevölkerung der Umweltverbände.

Gute Nachrichten kommen direkt von den Galapagos-Inseln, einem Paradies auf Erden, in dem unzählige Arten leben, darunter Riesenschildkröten. Tatsächlich wären hundert kleine Exemplare dieser vom Aussterben bedrohten Art entdeckt worden, was mehr als einzigartig ist, da es mindestens 100 Jahre her ist, dass so etwas passiert ist! Dies ist eine großartige Nachricht für die Umwelt und für Forscher, die seit Jahren darum kämpfen, diese endemische Art des Gebietes wieder zu stärken.

Die Population der riesigen Galapagos-Schildkröten begann Mitte des siebzehnten Jahrhunderts langsam zu sinken, als die ersten Landungen auf der Insel Pinzón zur Ankunft von Mäusen führten, die mit Booten gebracht wurden. Die Nagetiere, die bis dahin auf den Inseln nicht vorhanden waren, begannen, das lokale Ökosystem zu stören und wurden vor allem zu natürlichen Raubtieren von Eiern und noch kleinen Exemplaren von Riesenschildkröten.

image: Pexels

Bis dahin hatte diese Art noch nie einen natürlichen Fressfein gehabt. Diese Auswirkungen waren so verheerend, dass es in den 60er Jahren nur noch 100 Exemplare gab. Dies überzeugte die Umweltschützer, alle auf der Insel lebenden Mäuse und Ratten zu vernichten und die wenigen noch schlüpfenden Eier zu retten und an einen geschützten Ort zu bringen. Nach 5 Jahren wurden die neuen Exemplare auf der Insel Pinzón wieder ausgesetzt, aber das Problem der Mäuse war noch nicht vollständig gelöst.

Im Jahr 2012 wurde die drastische Entscheidung getroffen, mit Hilfe von Luftfahrzeugen ein spezifisches Gift für diese Nagetiere zu verbreiten. Dank dieser Maßnahme wurde die Insel Pinzón kürzlich für völlig Mausfrei erklärt. Dies gab den Schildkröten die Möglichkeit, sich ohne Gefahr fortzupflanzen: Nach Hunderten von Jahren scheint sich die Situation auf den Galapagosinseln fast wieder normalisiert zu haben!

Tags: TiereNaturAmbiente
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