Ein amerikanischer Jäger zahlte 100.000 Dollar, um eine gefährdete wilde Ziege abzuschießen - Curioctopus.de
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Ein amerikanischer Jäger zahlte 100.000 Dollar, um eine gefährdete wilde Ziege abzuschießen

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Der Markhor (Ziegenfalkner) ist eine große Wildziegenart, die im Nordosten Afghanistans, Indiens, der südlichen Regionen Tadschikistans sowie Usbekistans und Pakistans (Land, dessen Nationaltier er ist) weit verbreitet ist. Die IUCN betrachtet die Art als "gefährdet", da weniger als 2.500 erwachsene Exemplare übrig sind, die immer noch abnehmen: In den letzten 2 Generationen ist die Art sogar um 20% zurückgegangen.

Deshalb wurde die Geste eines amerikanischen Jägers vom Netz als beschämend beschrieben.

Der Markhor ist das Nationaltier Pakistans. Da es vom Aussterben bedroht ist, hat das Land die Jagd auf dieses wunderbare Exemplar wilder Ziegen verboten. Besonders widersprüchlich sind jedoch die Gesetze der pakistanischen Staaten. Tatsächlich ist die Jagd auf dieses Tier nur den Pakistanis verboten: Für Touristen, die nach Trophäen suchen, ist jedoch alles erlaubt.

Unter diesen Touristen befindet sich auch Bryan Kinsel Harlan, ein texanischer Jäger, der nach neuen Trophäen für seine Ausstellung sucht. Mit der Zahlung von etwa 100.000 Dollar an die pakistanische Regierung hat es der Jäger tatsächlich geschafft, die Erlaubnis zur Jagd auf den Markhor zu erhalten.

Die Aktion, die an sich schon bedauerlich ist, ist nach einigen von Harlan selbst veröffentlichten Videos noch absurder und kritischer geworden. In diesen Videos zeigt der Amerikaner, wie er das Tier jagte, indem er es schoss, während es noch mit seinem Rudel und umgeben von den Jungen war. Bilder, die das Gewissen der virtuellen Gemeinschaft aufrüttelten, die die Geste sofort verurteilte, auch weil Harlan andere Jäger einlud, seinem Beispiel zu folgen.

Die Jagd nach dem Markhor wird hauptsächlich von Jägern auf der Suche nach Abenteuern betrieben. Die pakistanische Regierung erlegt bestimmte Regeln auf: So muss das Exemplar ein männlicher Erwachsener sein und darf nur in bestimmten Gebieten gejagt werden. Aber diese Gesetze reichen nicht aus, und im Gegenteil, sie zeigen das Paradoxon der asiatischen Regierung.

Die Jagd auf vom Aussterben bedrohte Tiere ist eine bedauerliche Geste. Wenn man es aus purer Lust und mit der Zustimmung einer ganzen Regierung tut, wird es zu einer kriminellen Geste.

Tags: TiereNatur
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