Steve Irwins Familie öffnet die Türen seines Zoos, um Tiere vor den Bränden in Australien zu retten

von Barbara

12 Januar 2020

Steve Irwins Familie öffnet die Türen seines Zoos, um Tiere vor den Bränden in Australien zu retten
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Während die ganze Welt den verheerenden Waldbränden in Australien aus der Ferne zusieht, haben einige Menschen den Terror vor Augen, und während die Feuerwehrleute alles geben, um den Terror zu bekämpfen und so viel australische Tierwelt wie möglich zu retten, sind die Auswirkungen so groß, dass eine mögliche Erholung schwierig sein könnte. So sagen Terri und Robert Irwin, Frau und Sohn von Steve Irwin, dem vor Jahren verstorbenen australischen "Crocodile Hunter".

via CNN

Mit einer halben Milliarde Tiere, die bei den Waldbränden Australiens für immer verloren gehen könnten, hat die Familie Irwin bereits über 90.000 Tieren geholfen, auch dank des Teams des australischen Zoo Wildlife Hospital, das, obwohl es fast zweitausend Kilometer von der Feuerzone entfernt ist, vielen stark gefährdeten Tierarten Unterschlupf gewähren kann. Sein Sohn Robert sagte, dass Opossums, Vögel, Koalas, Schnabeltiere und viele andere Tierarten in diesen Zoo kommen und in der eigens errichteten Anlage betreut werden.

Es gibt eine weit verbreitete Schätzung, dass Australien bereits fast eine halbe Milliarde Tiere bei den Bränden, die das Land verwüstet haben, verloren hat. Hunderttausende von einheimischen Tieren wurden getötet oder schwer verletzt und viele Menschen im ganzen Land versuchen, den verletzten Tieren zu helfen, mit Zoos und Tierkliniken an der Front.

 

 

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Terri und Robert erklärten, dass das Einatmen von Rauch und Verbrennungen die häufigsten Folgen bei Tieren sind, was bedeutet, dass sie wegen des Rauchs oft von Autos getroffen oder von Haustieren angegriffen werden. Was die Koalas betrifft, so sagten sie, dass "Koalas Instinkt es ist, zu klettern, weil die Sicherheit an der Spitze des Baumes steht [...] Eukalyptusbäume haben so viel Öl, dass sie leicht Feuer fangen".

Ein verheerendes Bild für eine wahrhaft katastrophale Umweltsituation in Australien. Aber zum Glück zollt Steve Irwins Familie dem Vermächtnis des berühmten Natur- und Tierliebhabers wieder einmal mit Leidenschaft und Mut Tribut, indem sie all den Tieren, die jetzt vom Aussterben bedroht sind, einen sicheren Zufluchtsort und die nötige Pflege bietet.

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