Ein Ehepaar kauft ein 120 Hektar großes Stück Land, um den Wald neu zu bepflanzen: Heute ist es ein riesiges Naturschutzgebiet - Curioctopus.de
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Ein Ehepaar kauft ein 120 Hektar großes Stück Land, um den Wald neu zu bepflanzen: Heute ist es ein riesiges Naturschutzgebiet

Von Barbara
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Manchmal gibt es Menschen, denen es gelingt, das Gut, das sie sich von der Natur des Planeten wünschen, in eine wirkliche Mission zu verwandeln, eine tägliche, ernsthafte und dauerhafte Verpflichtung zur Verteidigung der einzigen Umwelt, die uns beherbergt. Die Probleme, die unsere Ökosysteme belasten, sind leider vielfältig. Unter ihnen ist es unmöglich, die Entwaldung nicht zu erwähnen, ein zerstörerisches Phänomen, das von skrupellosen Menschen durchgeführt wird, die im Laufe der Jahre die Flora und Fauna in verschiedenen Gebieten der Welt tiefgreifend verändert haben.

Die Ehepartner, über die wir heute berichten werden, sind sich dessen sehr wohl bewusst, und in Indien haben sie beschlossen, einen großen Teil ihres Lebens einer wertvollen und, gelinde gesagt, lobenswerten Arbeit zu widmen. Anstatt das Land für wer weiß welche Zwecke auszubeuten, wollten sie der Natur das zurückgeben, was ihr gehörte, und sie haben nun einen ganzen Wald wieder aufgeforstet.

26 lange Jahre: Das ist die Zeit, die Pamela Gale Malhotra und ihr Ehemann Anil Malhotra nutzten, um ihr "Sai-Sanctuary" im indischen Bundesstaat Karnataka zu gründen. Warum ist dieses Heiligtum so besonders? Ganz einfach: Das Ehepaar kaufte ein 121 Hektar großes Stück Land mit dem alleinigen Ziel, es in ein riesiges Naturgebiet "umzuwandeln", und beschloss persönlich, dort mit der Wiederbepflanzung des Waldes zu beginnen und ihn mit all der Vegetation und den Tieren wieder zu besiedeln, die der Mensch verloren hatte.

Tatsächlich war das Land des Sai-Schutzgebietes zuvor für intensive Anbauflächen genutzt worden, weshalb es massiv abgeholzt wurde. Unter Ausnutzung der wenigen verbliebenen einheimischen Pflanzen haben die Malhotra seit 1991 damit begonnen, das wieder anzupflanzen, was für immer verloren schien, und natürlich haben sie auch den richtigen Lebensraum für Hunderte von Tierarten geschaffen, die dort nicht mehr leben konnten.

 

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Tatsächlich beherbergt das Sai-Schutzgebiet heute mehr als 200 vom Aussterben bedrohte Lebewesen, darunter Tiger und Elefanten, Arten, die bekanntermaßen der illegalen Jagd durch Wilderer ausgesetzt sind. Es ist nicht leicht, diese traurigen Phänomene zu bekämpfen, und deshalb ist das Engagement der beiden unbezahlbar. Die Freude, die diese wichtige Wiederaufforstungsarbeit bei den beiden zurückgebracht hat, ist jedoch enorm, wie sie selbst immer wieder betont haben.

Im Jahr 2014 gewannen diese beiden Wohltäter auch die Auszeichnung "Wildlife and Tourism Initiative of the year". Bäume pflanzen bedeutet, Leben zu pflanzen und offen Partei gegen die Zerstörung und Ausbeutung zu ergreifen, die viele Menschen skrupellos gegen die Natur ausüben. Man hofft, dass Geschichten wie diese immer mehr Menschen motivieren, ihrem Beispiel zu folgen.

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