Mehr als 6.500 mittelalterliche Münzen und ein Prinzessinnenring unter einem Weizenfeld entdeckt - Curioctopus.de
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Mehr als 6.500 mittelalterliche Münzen…
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Mehr als 6.500 mittelalterliche Münzen und ein Prinzessinnenring unter einem Weizenfeld entdeckt

07 Februar 2021 • Von Barbara
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Hatten Sie schon einmal den Eindruck, dass ein Ereignis, eine Episode, eine unerwartete und besondere Entdeckung auf Sie gewartet hat, so als ob sie Teil eines Schicksals wären, das bereits speziell für Sie geschrieben wurde?

Wenn die Antwort positiv ausfällt, können Sie sicher das Erstaunen verstehen, das die Menschen in Polen empfanden, als sie inmitten eines Weizenfeldes das Glück hatten, einen echten Schatz zu heben. Dies ist keine Übertreibung, um den unglaublichen Fund von mehr als 6.600 mittelalterlichen Münzen und wertvollen Gegenständen zu beschreiben. Münzen aus Silber, goldene Ringe und nicht nur das: die Entdeckung ist aufregend, nicht nur wegen des Inhalts sondern auch wegen der Art und Weise, auf die sie geschah.

Wie so oft in solchen Fällen sind es die ungewöhnlichsten Menschen, die eine wesentliche Rolle spielen. Hier in Sluszkow, einem Dorf in West-Zentral-Polen, sorgte ein Priester dafür, dass der fragliche mittelalterliche Schatz zum ersten Mal seit fast 900 Jahren wieder das Licht der Welt erblickte. Er war es nämlich, der den Archäologen wichtige Hilfe und Informationen lieferte, damit sie die Objekte, die sich unter der Erde befinden könnten, untersuchen konnten.

Fasziniert von den Gerüchten und der Möglichkeit, eine Entdeckung von enormer Tragweite zu machen, wagte sich Dr. Adam Kedzierski, Archäologe an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, an das Forschungsprojekt. So konzentrierten sich die Analysen dank des religiösen Mannes selbst auf das berüchtigte Weizenfeld. Mit Werkzeugen in der Hand begannen die Archäologen zu graben. Es dauerte nicht lange, bis sie eine Keramikvase fanden, die buchstäblich voll mit wertvollen Gegenständen war. An diesem Punkt wussten alle, dass sie etwas Besonderes erleben würden.

Die Silbermünzen, die das Bild eines großen Kreuzes tragen, stammen aus dem späten 11. oder frühen 12. Jahrhundert. Aber der Schatz war damit noch nicht zu Ende. Zusammen mit ihnen fanden die Archäologen tschechische, dänische, ungarische und deutsche Münzen sowie weitere extrem seltene Denare, die Sieciech, einen mittelalterlichen polnischen Staatsmann, darstellen. Komplettiert wurde der wunderbare Schatz durch vier Goldringe, von denen einer eine kyrillische Inschrift über eine Frau namens Maria trug.

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Auf dieses Objekt im Besonderen haben sich die ganze Faszination und das Wunder der Entdeckung konzentriert. Nach den Erklärungen der Experten könnte es sich um den Ehering der Prinzessin Dobroniega Maria, Tochter von Wladimir dem Großen, Fürst von Kiew, handeln. Es ist wirklich beeindruckend, wenn man sich vorstellt, dass diese Objekte all die Zeit in einer Vase vergraben waren, in Leinensäcken aufbewahrt und wie viele andere von einem Weizenfeld bedeckt.

 

Es ist nicht das erste Mal, dass Bauern und Einheimische in diesen Gegenden von Artefakten aus dem Mittelalter berichten, die zufällig auf den Feldern gefunden wurden. Da fragt man sich wirklich, welche anderen unglaublichen Geschichten selbst an den "leersten" und unvermutetsten Orten verborgen sind!

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