Wie haben die alten Ägypter die schweren Steinblöcke bewegt? Ein Detail eines Gemäldes deutet es an - Curioctopus.de
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Wie haben die alten Ägypter die schweren Steinblöcke bewegt? Ein Detail eines Gemäldes deutet es an

03 Mai 2021 • Von Barbara
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Wie haben die alten Ägypter die riesigen Blöcke, die zum Bau der Pyramiden verwendet wurden, gehoben und transportiert? Es ist eine Frage, die seit Jahrtausenden fasziniert, denn es ist schwer zu verstehen, wie sie in der Lage waren, die berühmten Pyramiden zu bauen. Gelehrte haben immer nach einer überzeugenden Erklärung gesucht. Das Detail einer Wandmalerei scheint einige Hinweise zu offenbaren, und gerade an der Basis dieser letzten sind sie aus den Vertiefungen herausgetragen worden.

Die alten Ägypter wären in der Lage gewesen, riesige Steinblöcke durch die Wüste zu bewegen, indem sie den Sand vor einem Gerät befeuchteten, das zum Ziehen schwerer Gegenstände gebaut wurde. Physiker an der Universität von Amsterdam haben sehr alte Hinweise von den Ägyptern selbst untersucht, und insbesondere einer scheint die berühmte Frage zu beantworten. Im antiken Grab des Djehutihotep aus der Zeit um 1900 v. Chr. befindet sich eine Wandmalerei, die 172 Männer zeigt, die eine sehr große Statue mit Hilfe eines Systems von Seilen, die an einem Schlitten befestigt sind, ziehen. Soweit nichts Neues, aber wenn Sie genau hinsehen, können Sie in der Zeichnung eine Person erkennen, die vorne auf dem Schlitten steht und Wasser auf den Sand gießt. Also untersuchten die Wissenschaftler weiter und fanden heraus, dass das Befeuchten des Sandes vor dem Gerät die Reibung verringert und den Transport der Blöcke erleichtert.

 

Zunächst dachte man, dass das Ausgießen von Wasser ein zeremonieller Akt war, aber die Ägyptologen beließen es nicht bei einem ersten Eindruck und bauten Miniaturschlitten, um den dargestellten Mechanismus besser zu verstehen. So experimentierten sie damit, schwere Gegenstände über den Sand zu ziehen. Trockener Sand erforderte viel Kraftaufwand, da sich vor den Schlitten Klumpen bildeten. Bei nassem Sand hingegen konnten die Schlitten viel leichter über die Oberfläche gleiten. Die Wissenschaftler gaben eine Erklärung: Wasser bildet Brücken zwischen den Sandkörnern, die ihnen helfen, zusammenzuhalten. Das Befeuchten des Sandes kann also die Reibung und die körperliche Anstrengung verringern, die für die Ausführung der Aufgabe erforderlich sind.

 

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Der Transport schwerer Blöcke über den Sand erforderte eine perfekte Balance: Sowohl zu nasser als auch zu trockener Sand machte den Transport schwierig und ermüdend. Die benötigte Wassermenge hängt von der Art des Sandes ab, aber im Allgemeinen liegt die ideale Menge zwischen 2% und 5% des Sandvolumens. Die Ergebnisse, die sich aus diesen Analysen und Experimenten ergeben haben, helfen, eines der ältesten historischen Rätsel zu beantworten. Die Methode, um den Bau der Pyramiden zu vollenden, existierte, und die Ägypter hatten sie gefunden.

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