Menschen, die lieber bitteren Kaffee trinken, könnten Psychopathen sein: Die Studie - Curioctopus.de
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Menschen, die lieber bitteren Kaffee…
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Menschen, die lieber bitteren Kaffee trinken, könnten Psychopathen sein: Die Studie

19 März 2022 • Von Barbara
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Nicht jeder trinkt ihn gerne, aber für die meisten Menschen ist Kaffee ein Muss: beim Frühstück, am Ende einer Mahlzeit oder während einer Arbeitspause weckt sein Aroma die Sinne, wenn wir noch schläfrig oder müde sind. Kaffee ist auch ein Symbol für Treffen mit Freunden und erste Verabredungen, eine angenehme Ausrede, um Zeit miteinander zu verbringen und zu plaudern und dabei das berühmteste schwarze Getränk in der von Ihnen bevorzugten Variante zu genießen: mit Zucker oder bitter, mit Milch oder mit Likör gewürzt.

Was den persönlichen Kaffeegeschmack anbelangt, so scheint er viel über die Persönlichkeit der Person, die ihn trinkt, zu sagen: Einer Studie zufolge könnten insbesondere diejenigen, die bitteren Kaffee bevorzugen, Psychopathen sein.


image: Pixabay

Die Studie wurde in Österreich, an der Universität Innsbruck, durchgeführt und ergab einen möglichen Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit und den subjektiven Essensvorlieben. Die Autoren wiesen jedoch darauf hin, dass die Beweise für diese These noch unzureichend sind.

Im Allgemeinen gilt dieser Zusammenhang für alle bitteren Getränke und Lebensmittel.

Frühere Untersuchungen hatten etwas Ähnliches gezeigt: Menschen, die süße Lebensmittel bevorzugen, haben eine weichere Persönlichkeit, die dem Geschmack der Lebensmittel entspricht, während Menschen, die bittere Aromen bevorzugen, ein eher feindseliges und raues Temperament haben.

Ausgehend von dieser Ausgangssituation führten österreichische Forscher zwei Experimente durch, um das Problem zu untersuchen.

Sie befragten 500 Personen verschiedener Altersgruppen und Bildungsniveaus im Internet, welche Lebensmittel und Getränke sie in den verschiedenen Gruppen bevorzugen - Süßigkeiten und Kuchen für die süße Kategorie, Speck und Trockenfleisch für die salzige, Essig und Zitrone für die saure, Rettich und Kaffee für die bittere - und führten vier verschiedene Persönlichkeitstests durch.

Im zweiten Experiment baten die Studienautoren die Teilnehmer, die verschiedenen Geschmacksrichtungen der fraglichen Lebensmittel zu bewerten, um zu sehen, ob sie die fraglichen Lebensmittel in ihre Präferenzkategorien einordnen.

 

Die Studie ergab, dass die Neigung zu bitteren Geschmäckern mit den "bösesten" Charakteren, sadistischen und psychopathischen Zügen verbunden war.

"Zusammengenommen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Intensität, mit der Menschen bitter schmeckende Lebensmittel und Getränke mögen, damit zusammenhängt, wie dunkel ihre Persönlichkeit ist", schreiben die Forscher.

Das erste Experiment zeigte auch eine Veranlagung zu Narzissmus und Machiavellismus bei denjenigen, die bittere Geschmäcker bevorzugen, aber dies wurde durch den zweiten Test nicht bestätigt. Wäre das erste Ergebnis eine sichere Sache, würde es zu dem führen, was in der Psychologie als "dunkle Triade" der Persönlichkeit bekannt ist: die Kombination von Psychopathie, Machiavellismus und Narzissmus.

Die Forschung ist also noch nicht ausgereift, um mit Sicherheit sagen zu können, dass es einen Zusammenhang zwischen Bittergeschmack und "Schlechtigkeit" gibt: Der persönliche Geschmack wird von vielen Faktoren, einschließlich der Genetik, beeinflusst, so dass diese Daten mit der gebotenen Zurückhaltung interpretiert werden müssen.

Wie trinken Sie denn Ihren Kaffee am liebsten? Mit Zucker oder bitter?

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