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"Ich bin zu tätowiert, ich kriege keinen Job": Mutter will ihre Leidenschaft für Tattoos nicht aufgeben

11 September 2022 • Von Barbara
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Tätowierungen sind heute in der westlichen Welt eine allgemein akzeptierte Mode. Auf der Straße begegnet man häufig Menschen mit mehr oder weniger sichtbaren Tätowierungen, und wir haben uns inzwischen so sehr an sie gewöhnt, dass wir sie oft gar nicht mehr wahrnehmen. Die Arbeitswelt tut sich jedoch immer noch schwer, diesen Körperschmuck so zu akzeptieren wie eine neue Frisur oder einen neuen Haarschnitt. Und auch wenn in einigen Fällen die mangelnde Beachtung der Mode durch hygienische Notwendigkeiten diktiert wird, so ist es doch oft nur eine Frage des Images, vor allem, wenn es um die Arbeit in der Öffentlichkeit geht.

Aber sind Tätowierungen wirklich so aufdringlich? Und vor allem, ab wann ist eine Person "zu tätowiert", um zu arbeiten? Die Geschichte dieser Mutter lehrt uns etwas.


Melissa Sloan ist eine 45-jährige Mutter von zwei Kindern und lebt in London. Die Frau hat eine ungewöhnliche Vorliebe für Tätowierungen, so sehr, dass sie einen großen Teil ihrer Haut damit bedeckt hat. Ihre erste Tätowierung erhielt sie mit 20 Jahren, und seitdem hat sie nicht mehr damit aufgehört. "Ich bekomme drei neue Tattoos pro Woche, ich kann einfach nicht aufhören. Ich trage die Tätowiermaschine in meinem Kofferraum, ich lasse sie mir überall von meinem Freund machen", sagt sie.

Sie gesteht jedoch, dass diese Leidenschaft sie in ihrem Leben sehr belastet, denn ihr Äußeres lässt die meisten Menschen an ihrer Vertrauenswürdigkeit zweifeln und an der Möglichkeit, dass sie Ärger verursacht.

 

Sie sagt, dass sie wegen ihrer Tätowierungen, die viele mögliche Arbeitgeber abschrecken, keine Arbeit findet. Ihre erste Stelle war die einer Toilettenreinigerin, als sie noch sehr jung war, aber seitdem hat sie nichts anderes mehr finden können, nicht einmal die gleiche Arbeit, die sie schon hatte. Die Leute werfen ihr oft vor, dass sie nie gearbeitet hat, außer dieses eine Mal, das nicht lange dauerte. "Aber wenn man mir morgen einen Job anbieten würde, würde ich zur Arbeit gehen - ich würde das Angebot annehmen", erklärt die Frau, die hinzufügt, dass potenzielle Arbeitgeber bei jedem Vorstellungsgespräch denken, ihr Aussehen könnte ein Problem sein.

 

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Die Frau erklärte, sie habe mit dieser Situation gerechnet; es sei ihr nie gelungen, sich unter die Leute zu mischen, sondern sie sei lieber sie selbst. Und trotz der Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden, will sie ihre Leidenschaft nicht aufgeben. Eine etwas drastische Entscheidung, aber wenn man bereit ist, die Konsequenzen zu tragen, ist es immer der beste Weg, man selbst zu sein.

Und was meinen Sie dazu? Würden Sie dieser Frau trotz ihres Aussehens eine Stelle anbieten?

 

 

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