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Ein Foto wie dieses wirkt abstoßend…
28 Illustrationen die die grausame Realität der Welt erklären 25 Fotos die euren Blick auf die Welt verändern

Ein Foto wie dieses wirkt abstoßend auf viele Menschen: Die Wissenschaft sagt uns, warum

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Wenn Bilder von kleinen, nah beieinander liegenden Löchern euch so nerven dass ihr sie nicht betrachten könnt, weil ihr Gefühle von Abneigung, vielleicht sogar Übelkeit empfindet, dann seid ihr Tripophobiker. Auch wenn es nicht sehr verbreitet und mysteriöser Natur ist, existiert diese Phobie tatsächlich. Die Phobie ist noch sehr jung, es war die letzte Angst die im Jahr 2005 in den Katalog der Phobien aufgenommen wurde. Für viele ist sie ein Produkt des Internets, aber sie liegen falsch. Zumindest bis jetzt.

Bilder die diese Störung erzeugen (von der Medizin nicht anerkannt) beinhalten sowohl natürliche Gegenstände, wie die Flügel eines Schmetterlings oder die Waben von Bienen, aber auch künstliche Bilder wie ein Bündel Strohhalme oder ein künstliches Bild, das viele repetitive Löcher zeigt. Trotz der unschuldigen Natur dieses Bilds empfinden manche Leute bei deren Anblick Symptome wie Angst, Hautirritationen, Gänsehaut oder Übelkeit. 

Bis heute gibt es wenige Studien zur Tripophobie. Manche sagen es könnte eine Form von Ekel sein, ein irrationaler Schwindel oder eine evolutive Antwort auf eine Gefahr. Aber bisher war niemand in der Lage, eine definitive und überzeugende Antwort zu geben. 

Jemand hat eine Hypothese: Der Psychologe Arnold Wilkins erklärt in einem Artikel in The Conversation, dass die Angst von der Schwierigkeit des Gehirns erzeugt werden könnte, mathematische Muster zu verarbeiten. "Bilder mit diesen Charakteristiken verlangen unserem Gehirn eine große Anstrengung ab, um verarbeitet werden zu können. Komischerweise verbrauchen sie auch mehr Sauerstoff. Eine unnütze Arbeit, die Unwohlsein hervor ruft." Der Wissenschaftler möchte eine Studie beginnen, die das Sauerstofflevel im Gehirn untersucht, während man die Bilder betrachtet. "Vielleicht entsteht das Unwohlsein aus Abwehrmechanismen heraus um den exzessiven Sauerstoffverbrauch im Gehirn zu verhindern" schlussfolgert Wilkins. Wie auch immer, bisher haben wir noch keine Lösung. 

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