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Einige falsche Informationen zu 8 sehr…
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Einige falsche Informationen zu 8 sehr bekannten historischen Persönlichkeiten

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Die Geschichte kann Störungen oder Veränderungen erfahren aufgrund von indirekten oder falsch überlieferten Informationen, unvollständigen oder gefälschten Dokumenten oder falschen Interpretationen. Einige wichtige historische Persönlichkeiten haben bis heute ein Image, das ihnen nicht gerecht wird. Sie sind oft von diffamierenden oder mystifizierenden Informationen umgeben, die sie glorifizieren sollten oder das Bild über die Person zerstören sollte. 

1. Christoph Kolumbus entdeckte nicht Amerika und war verantwortlich für ein schreckliches Massaker

Obwohl die Geschichtsbücher Christopher Kolumbus als den historischen Entdecker der neuen Welt bezeichnen, gebührt ihm dieses Image nicht: Schon viele Jahre zuvor landeten die Wikinger an den Küsten Kanadas und nahmen einen Teil davon ein, wie es ein lokales Mueum auch bezeugen kann. Kolumbus war allerdings der erste Europäer, der in Richtung der Küsten des neuen Kontinents aufbrach und dort unter der Weisung des spanischen Königs eines der schlimmsten Massaker das jemals an indigenen Völkern verübt wurde zu verantworten hat. 

2. Buddha war nicht dick.

Das Wort "Buddha" bezieht sich nicht auf eine einzige historische Person, sondern bezeichnet ein Individuum das einen transzendentalen Zustand des Friedens, der Ruhe und das Nirvana erreicht hat. Das klassische Bild des dicken Buddha mit langen Ohrläppchen bezieht sich auf einen chinesischen Mönch, Budai, einer Figur die vom spirituellen nepalesischen Führer Siddarta Gautama sehr weit entfernt ist: Siddarthe war mager und bescheiden, sowohl körperlich als auch geistig. 

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3. Kepler, Galileo und Kopernikus waren nicht die ersten, die die Erde als eine Kugel bezeichneten.

Obwohl die Studien von Kepler, Galileo und Kopernikus die wichtigste wissenschaftliche Revolution der Geschichte angekurbelt haben, war ihre Entdeckung der Welt als Kugel nichts neues. Schon 1800 Jahre vorher hat der griechische Astronom Aristarco di Samo die gleichen Schlüsse gezogen, aber seine Entdeckungen wurden vollkommen ignoriert.

Bilder: nmm.ac.ukfrombork.art.pl

4. Gandhi war Rassist.

image: David/ Flickr

Obwohl Gandhi für seine glorreichen gewaltfreien Proteste für die Rechte der Inder bekannt ist, haben jüngste Vertiefungen ergeben, dass er tief rassistisch gegenüber Schwarzen war. Während seiner Kampagne in Südafrika hatte er offen eine Form der Rassentrennung zwoschen Indern und Afrikanern propagiert. 1895 beispielsweise sprach er sich für getrennte Eingänge in Postämter aus und 1896 protestierte er gegen die gleichen Rechte für Schwarze und Inder. 

5. Richelieu war kein schlechter Mensch.

Kardinal Richelieu, der Berater des Königs von Frankreich Ludwig XIII war von großer Hilfe dabei, es den Habsburgern und einigen französischen Grafen zu verübeln, den Thron zu ruinieren. Außerdem hat er dem Land zu einer unglaublichen Modernisierung verholfen und die bekannte Académie Francaise ins Leben gerufen. Der Grund für das negative Image, das ihn nach seinem Tode umgab war eine Mystifizierungskampagne durch die Revolutionäre gegen das Ancien Régime. 

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6. Kleopatra war nicht so naiv wie man bisher angenommen hatte.

Die Königin von Ägypten, Kleopatra, besaß gute strategische und organisatorische Fähigkeiten. Ihr Ziel war es nicht einzig, zu verführen und sich zu unterhalten. Das zeigt der Respekt, den das Volk ihr gegenüber hatte und von der optimalen Verwaltung der Allianz zu Rom sowie der gute Ruf, den sie unter ihren Mitregenten genoß (beispielsweise Julius Cäsar und Marc Antonius).

7. William Wallace war kein gewöhnliches Bürger.

Man denkt, dass William Wallace der Eroberer, vielleicht der wichtigste Kämpfer für die schottische Unabhängigkeit (XIII-XIV Jahrhundert nach Christus), in einer armen Familie geboren wurde. Aber seine Ursprünge sind andere: Die Familie von William stammt von Richard Wallace ab, einem Grundbesitzer, der unter den Stuarts lebte und zur Mittelschicht gehörte. 

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8. Ludwig XVI war nicht Machtbesessen.

Ludwig XVI ist als unersättlich machtgieriger Mensch in die Geschichte eingegangen. Aber davon war er nicht im geringsten besessen. Bevor er gekrönt wurde war er entschlossen, den Thron seinem größeren Bruder, dem Grafen der Borgogne, zu überlassen. Dieser starb jedoch vorzeitig an Tuberkulose. An die Macht gekommen kümmerte er sich nicht weiter um das Volk sondern widmete sich vor allem den Frivolitäten, an die er seit Kindestagen gewöhnt war. Das führte schlussendlich auch zu seiner Enthauptung. 

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