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Was man zu einem Kind sagt wenn es weint, kann sein ganzes Leben beeinflussen

Von Barbara
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Weinen ist ein Akt, der tausend Facetten annehmen kann, vor allem wenn es ein Kind ist, das weint: Neugeborene nutzen das Weinen als ihr einziges Instrument, um Schmerz, Hunger oder Müdigkeit zu kommunizieren. Auch wenn mit der Zeit weitere Kommunikationsmethoden entwickelt werden, zu allervorderst das Wort, bleibt das Weinen für Kinder einer der instinktivsten Wege um Emotionen zu teilen, vor allem negative.

Auch größere Kinder weinen aus verschiedenen Gründen: Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Schmerz, Frustration und Unzufriedenheit. So schwierig wie es für Erwachsene ist, den Grund für die Tränen zu erkennen, so wichtig ist es, die richtigen Worte in diesem Moment der Verletzlichkeit zu finden. Die falschen Worte könnten das Selbstwertgefühl des Kleinen verletzen und die Vertrauensbeziehung mit den Erwachsenen schädigen. 

5 Sätze die man nie zu einem Kind sagen soll wenn es weint

Hör auf zu weinen

  1. Mit dieser Art Sätzen senden wir eine Botschaft an das Kind, das Weinen falsch ist. Dadurch sagen wir ihm, dass man seine Gefühle nicht ausdrücken sollte. Wenn ein Kind seine Emotionen unterdrückt, wird es als Erwachsener nicht dazu in der Lage sein, seine Gefühlszustände zu regulieren. Was sollte man also besser tun? Man frage das Kind nach dem Grund des Weinens, tröste es, spreche ehrlich mit ihm und löse das Problem. Wichtig ist auch Körperkontakt. Das ist vielleicht die stärkste Waffe gegen Tränen.
  2. Wenn du nicht aufhörst zu weinen, werde ich dich bald zum Weinen bringen.
    Wenn ein Kind weint könnte es sein, dass es durch etwas erschreckt ist. Aber auch wenn es nicht die Angst ist, die das Weinen provoziert hat, ist das Kind bereits sehr agitiert. Es zu bedrohen und zu bestrafen wird die Angst nur erhöhen und zu Situationen führen, die sehr schwer zu verarbeiten sind. Außerdem schlagen wir dem Kind Gewalt als Lösung vor. Auf diese Weise wird es verstehen, dass man mit Gewalt Probleme löst.In diesem Fall sollte man also auf Drohungen verzichten und dem Kind einfach nah sein. 
  3. "Männer weinen nicht", "Nur Frauen weinen", "Große Kinder weinen nicht"
    All das sind sexistische Aussagen ohne Grundlage. Jedes Kind ist anders und Unterschiede gehen nicht nur auf das Geschlecht oder das Alter zurück. Weinen ist eine Antwort, die nichts mit dem Geschlecht zu tun hat. Gewöhnt eure Kinder nicht daran, in Stereotypen zu denken. Lasst es seinen Charakter frei ausdrücken. 
  4. "Du übertreibst"
    Wir spielen den Grund für das Weinen herunter. Kinder messen Situationen natürlich viel mehr Gewicht bei, als Erwachsene. Aber wenn man das nicht ernst nimmt tut man nichts anderes, als das Kinderleben zu unterschätzen. Wenn man das oft sagt, kann ein Mißtrauen den Eltern gegenüber entstehen. Die Kinder entwickeln das Gefühl, dass die Eltern sie nicht verstehen. Das Geheimnis ist es, sich in das Kind hinein zu versetzen.
  5. "Wenn du weinen musst, geh mir aus den Augen"
    Dieser Satz zerstört jede Bindung zum Kind. Unabhängig vom Grund für die Tränen handelt es sich um einen sehr sensiblen Moment, in dem das Kind Nähe braucht. Nicht nur körperliche Nähe, sondern auch verbale Unterstützung und reine Anwesenheit sind sinnvoll. Wenn wie die Kinder in ein anderes Zimmer schicken wenn sie weinen, entziehen wir ihnen die Nähe und erzeugen in ihnen eine Leere, die sie alleine nicht füllen können.

Zusammengefasst sollte man die Tränen eines Kindes nicht unterschätzen. Sie sind vor allem in den ersten Lebensjahren sehr wichtig. Eltern sollten sich immer die Mühe machen, das Kind zu verstehen. Sie sollten sich sicher fühlen. Sprecht mit ihnen. Der Grund für die Tränen könnte euch überraschen. 

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