Es wurde die erste Maschine für assistierten Suizid vorgestellt - Curioctopus.de
x
By using this site, you are agreeing to our use of cookies to improve your experience. To learn more Ok
x
Es wurde die erste Maschine für assistierten…
Sie war eine arme Kurtisane, aber sie starb reich und mit einem Adelstitel: Das ist die Geschichte von Valtesse de La Bigne Diese 40 Vintage Bilder zeigen dass wir niemals so cool sein werden wir unsere Eltern

Es wurde die erste Maschine für assistierten Suizid vorgestellt

31.838
Advertisement

Euthanasie, Schmerztherapie, Palliativversorgung. Das Konzept vom Tod verändert sich und man entwickelt Methoden, die unter ethischen, religiösen und politischen Gesichtspunkten diskutiert werden. Ob es uns gefällt oder nicht- diese Methoden werden immer weiter Fuß fassen. Das Recht zu entscheiden wann und wie man sterben möchte scheint sich zu konkretisieren. In vielen Ländern ist Euthanasie noch nicht legal und wer diesem Weg folgen möchte muss sich einem langen und furchterregendem Weg stellen.

Um die Menschen dazu zu bringen, dem Tod positiver zu begegnen und ihn nicht mehr mit Schmerz, Angst und Schock zu assoziieren hat Dr. Philip Nitschke "Sarco" erfunden, eine Maschine die einen schnellen und schmerzlosen Tod bringt. Sie kann an jedem Ort angeschlossen werden, an dem der Nutzer es wünscht.

Sarco ist eine Kapsel im 3D Print, die beim Selbstmord unterstützt

Es gibt viele Gründe warum ein Mensch sich dazu entschließt, sein Leben zu beenden. Maschinen wie Sarco sind nicht dazu da, den Tod als einzigen Ausweg zu propagieren, auch nicht für Zustände in denen Medikamente und Psychologie nicht mehr helfen. Sarco präsentiert sich als Hilfe für all die, die bewusst und rational entscheiden, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen.

Das Konzept auf dem es basiert ist das, dass jeder frei entscheiden sollte ob er weiter leben möchte oder nicht. Im letzten Fall sollte er wählen können wann und wie er sterben möchte. Es ist ein Recht, das nicht in die Hände anderer Personen gegeben werden soll.

Der Erfinder von Sarco, Dr. Philip Nitschke, hat seine Kapsel präsentiert und ermöglicht auch eine virtual reality Erfahrung. Wenn man in die Kapsel steigt, setzt man das Visir auf und folgt einem Video das erklärt, wie man mit Sarco zum Tod kommt.

Das was Sarco von anderen Einrichtungen unterscheidet in denen man Sterbehilfe betreibt ist die Tatsache, dass man die Kapsel überall aufstellen kann. Man kann also nicht nur entscheiden wie und wann man sterben möchte, sondern auch wo.

Sarco ist nicht für jeden geeignet.

Um Sarco nutzen zu können muss man sich erst einem Test unterziehen der die mentale Eignung misst. Bei positivem Ergebnis erhält man einen Code, der das Öffnen der Maschine ermöglicht. Sobald man den Code eingibt muss man eine weitere Bestätigung eingeben um das Gerät anzustellen.

Sarco betreibt Sterbehilfe indem es eine Hypoxie erzeugt, also einen Sauerstoffmangel. Wenn das Gehirn in diesen Zustand gerät, verlangsamen sich die Gehirnfunktionen, man wird mental verwirrt, der Herzschlag, Atmung und Schweißproduktion erhöhen sich. In der Kapsel geschieht dies alles mit "Stil und Eleganz", ohne Angst oder Schmerz auszulösen. In weniger als einer Minute verliert man das Bewusstsein und der Tod folgt ganz spontan. Sarco nutzt flüssigen Stickstoff um die Hypoxie einzuleiten.

"In Sarco zu sterben ist schmerzlos. Es gibt kein Leiden und keinen Hunger nach Luft. Der Nutzer atmet in einem Ambiente mit wenig Sauerstoff. Eine Mischung zwischen Wohlgefühl und Vergiftung," schreibt Philip Nitschke.

Für den Erfinder von Sarco, genau wie eine wachsende Anzahl an Menschen, ist das Recht auf einen gewählten Tod ein unverletzbares Recht für das es sich lohnt zu kämpfen.

Und ihr? Wie denkt ihr über diese Frage? Glaubt ihr dass diese Maschine der richtige Weg ist?

Quelle:

Advertisement

Schreibe einen Kommentar!

Hat dir die Geschichte gefallen?

Klick auf "Gefällt mir" und verpasse nichts mehr.

×

Ich bin schon euer Fan.