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Frauenhirne sind aktiver als Männerhirne
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Frauenhirne sind aktiver als Männerhirne

Von Barbara
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Neurowissenschaftliche Studien haben es uns ermöglicht, die Funktionen des menschlichen Gehirns vollständig zu entdecken. Wie vermutet, sind die männliche und weibliche Großhirnrinde in verschiedenen Hirnarealen aktiver. Diese Entdeckung könnte sehr wichtig sein, um das Funktionieren einiger psychiatrischer Erkrankungen, von denen viele Menschen betroffen sind, besser zu verstehen. Aber wieso ist das weibliche Gehirn aktiver?

Laut einigen neurowissenschaftlichen Studien ist das Gehirn von Frauen aktiver als das der Männer. Die Forschung von Psychiater Daniel G. Amen, zielt darauf ab, das Risiko basierend auf Geschlecht, für Gehirnerkrankungen wie Alzheimer zu markieren. Für die Analyse wurden mehr als 46.000 Gehirnbilder verwendet, die durch eine Untersuchung namens SPECT gewonnen wurden, die es ermöglicht, Bereiche mit hoher neurologischer Aktivität und Blutfluss unter Verwendung radioaktiver Verbindungen zu identifizieren.

Diese Untersuchung, die vom Amen Clinics-Labor in Newport, Kalifornien, durchgeführt wurde, erlaubte es, die Unterschiede zwischen den Gehirnen beider Geschlechter aufzuzeigen. Die erhaltenen Bilder betreffen 128 Gehirnareale von 119 freiwilligen Patienten ohne Pathologie und 26 883 Patienten mit einer psychiatrischen Pathologie wie Schizophrenie oder bipolarer Störung. Die im Journal of Alzheimer's Disease publizierte Studie hat wichtige Nachrichten ans Licht gebracht.

Das weibliche Gehirn schien im präfrontalen Kortex und im limbischen System sehr aktiv zu sein, was vielleicht der Grund dafür ist, dass Frauen mehr Empathie, Intuition und Selbstkontrolle erfahren, aber folglich auch mehr Bereitschaft zu Stress, Angst und Essstörungen. Das männliche Gehirn hingegen war aktiver in Bereichen, die mit der Koordination und dem Sehen zusammenhingen.

Dieses Wissen kann grundlegend für das Studium verschiedener psychiatrischer Störungen sein, die nach dem Gesagten die beiden Geschlechter auf unterschiedliche Weise beeinflussen. In der Tat, Frauen sind stärker gefährdet für Krankheiten wie Alzheimer und Depressionen, Männer leiden eher an Problemen der Verhaltensstörungen wie z.B. Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität (ADHS).

Wir hoffen, dass diese Studien im Laufe der Zeit eine Lösung für die Prävention und Bekämpfung zahlreicher psychiatrischer Erkrankungen liefern können.

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