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Je intelligenter eine Frau ist, desto weniger verspürt sie das Bedürfnis, Mutter zu werden: Das zeigt eine Studie

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Die Entscheidung, Kinder zu bekommen oder nicht, ist ein obligatorischer Schritt im Leben eines jeden Menschen, der früher oder später mit seinen eigenen Erwartungen, mit dem Druck der Familie oder mit den Wünschen seines Partners konfrontiert wird. Die Entscheidung, ein Kind zu bekommen, bringt viele Verantwortlichkeiten mit sich (und natürlich auch viele Freuden) und ist sicherlich nicht leicht zu treffen.

Satoshi Kanazawa, ein Forscher an der London School of Economics, hat jedoch auch einen anderen Aspekt entdeckt, der diese Entscheidung beeinflusst: den IQ. Die Intelligenz und der Wunsch, Kinder zu bekommen, scheinen umgekehrt proportional zu sein.

 

image: Max Pixel

Ausgehend von den zahlreichen Daten der britischen National Child Development Study kam der Wissenschaftler zu kuriosen Schlussfolgerungen, die er dann in sein Buch "The Intelligence Paradox" aufnahm: Mit steigendem IQ einer Frau würde ihre "Sehnsucht", Kinder zu bekommen, sinken.

Die Entscheidung, keine Nachkommen zu haben, kann aus biologischer Sicht als hochgradig "unnatürlich" definiert werden: Der Fortpflanzungserfolg gilt als der wichtigste Wert, der die Entscheidungen von Lebewesen bestimmt. Mit anderen Worten: kein Tier in der Natur würde sich dafür entscheiden, sich nicht zu vermehren.

Was ist also der Grund für diese Korrelation?

Zunächst gibt Kanazawa evolutionäre Erklärungen ab: Mit zunehmender Intelligenz werden traditionelle Werte zunehmend in Frage gestellt. Wir konzentrieren uns mehr auf makroskopische Ziele und auf die Herausforderungen, die eher den Intellekt als das Herz testen. Und an dieser Sache sehen wir, offen gesagt, absolut nichts Falsches.

 

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Diese evolutionäre Erklärung wird jedoch von einer eher sozialen und wirtschaftlichen Erklärung begleitet. In vielen Ländern erleben Frauen die Mutterschaft immer noch als Hemmnis in Bezug auf ihre Karriere. Eine Frau, die viel in die Ausbildung investiert hat und eine vielversprechende Karriere begonnen hat, sieht die Mutterschaft oft als Rückschlag auf ihrem Weg. Wenn alle Regierungen daran arbeiten würden, dass Frauen nicht zwischen Mutterschaft und Beruf wählen müssten, würden vielleicht viele von ihnen diese Entscheidung mit mehr Sicherheit angehen.

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