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Eine Studie erklärt, warum Menschen…
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Eine Studie erklärt, warum Menschen mit einem hohen IQ in der Regel weniger gesellig sind

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Eine wissenschaftliche Studie wurde veröffentlicht, die untersucht, wie bestimmte Bedürfnisse unserer Vorfahren das moderne Verhalten beeinflussen können. Die Forschung konzentriert sich insbesondere auf die Beziehung zwischen der sozialen Sphäre und dem Glück. Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen mit einem höheren IQ diejenigen sind, die es vorziehen, mit einigen wenigen Menschen in Kontakt zu sein oder sogar ein einsames Leben zu führen. Um dies zu erklären, haben die Forscher, Norman P. Li und Satoshi Kanazawa, verschiedene Erklärungen und auch die so genannte "Theorie der Savanne" erarbeitet.

image: pexels.com

Die beiden Forscher führten ihre Studie an rund 15.000 Personen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren durch. Unterschieden wurden sie danach, in welcher Umgebung sie leben (Stadt oder Land) und wie zufrieden sie sind. Die beiden fanden einen Zusammenhang zwischen dem IQ, dem Grad des Glücks, der Bevölkerungsdichte und der Anzahl der Freundschaften.

Die Studie ergab, dass Menschen mit einem höheren IQ in der Regel glücklicher sind, wenn sie nicht zu häufig eine soziale Beziehung haben. Obwohl Freunde sicherlich einen positiven Einfluss auf Stress haben können, scheinen sie die Wahrnehmung von Glück und persönlicher Erfüllung nicht zu beeinflussen. Damit sagen wir natürlich nicht, dass sehr gesellige Menschen nicht sehr intelligent sind: Die Studie berücksichtigt eine große Anzahl von Menschen, und es macht keinen Sinn, daraus bestimmte Schlussfolgerungen für einen einzelnen Fall zu ziehen.

Darüber hinaus scheint dieses Glück eng mit der Bevölkerungsdichte verbunden zu sein: Je mehr man in dicht besiedelten Gebieten lebt, desto weniger lächelt man. Warum ist das so?

Was Glück und IQ betrifft, so ist die Erklärung, an der sich die Wissenschaftler orientieren, zeitbezogen. Menschen mit einem höheren IQ neigen dazu, sich auf komplexere, langfristige Ziele zu konzentrieren und nehmen Freundschaften als Rückschlag wahr, der sie von ihrem Weg abbringt.

Was die Bevölkerungsdichte betrifft, so kommt hier die so genannte "Savannentheorie" des Glücks ins Spiel. Nach Ansicht von Wissenschaftlern hat sich das menschliche Gehirn entwickelt, um in Kontexten mit geringer Dichte und in kleinen Gruppen zu leben, wie auf dem Gebiet der afrikanischen Savanne. Sich "plötzlich" in großen Städten mit hoher Bevölkerungsdichte wiederzufinden, gibt ihm ein subtiles und konstantes Gefühl von Zwang und Unbehagen.

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Kurz gesagt, es steht nirgendwo, dass man eine Liste voller Termine und sozialer Kontakte haben muss. Manchmal ist es die richtige Lösung, mit sich selbst allein zu sein... Sogar biologisch gesehen.

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