Forscher finden einen Weg, Hornhäute in 3D zu drucken: Das könnte Millionen von Menschen vor Blindheit bewahren - Curioctopus.de
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Forscher finden einen Weg, Hornhäute…
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Forscher finden einen Weg, Hornhäute in 3D zu drucken: Das könnte Millionen von Menschen vor Blindheit bewahren

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Einige Wissenschaftler der University of Newcastle haben es endlich geschafft, die richtige Formel zu finden, die den 3D-Druck eines empfindlichen Teils des menschlichen Körpers wie der Hornhaut ermöglicht. Mit einem einfachen Bio-Drucker und dank einer speziellen Bio-Tinte aus Stammzellen und anderen Substanzen können Sie in nur 10 Minuten eine Hornhaut herstellen. Dies könnte Millionen von Menschen vor Hornhautblindheit aufgrund von Verletzungen, Tränen oder Krankheiten bewahren.

Einer Forschergruppe der University of Newcastle (Großbritannien) gelang es, eine menschliche Hornhaut mit einem 3D-Drucker erfolgreich zu drucken. Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist eine spezielle Bioink, die aus Stammzellen einer Spenderhornhaut, Alginat und Kollagen besteht, die alle in einen einfachen 3D-Biodrucker eingesetzt werden. Mit dieser speziellen Verbindung extrudierte der Drucker konzentrische Zentren, um die neue Hornhaut in nur 10 Minuten herzustellen!

Wissenschaftler haben auch gezeigt, wie sich Stammzellen vermehren können und wie es dadurch möglich ist, die Bioink zu "kultivieren". Indem Sie das Auge scannen, um die richtige Größe und Form zu bestimmen, können Sie auch auf die einzigartigen Besonderheiten der Patienten reagieren.

Hornhautblindheit ist ein Problem, von dem Millionen von Menschen betroffen sind, die aufgrund von Verletzungen, Tränen, Abrieb oder Krankheiten daran leiden. Derzeit besteht ein erheblicher Mangel an Hornhäuten für die Transplantation, weshalb viele Teams auf der ganzen Welt nach der perfekten Bio-Tinte suchten.

Der Rohstoff ist nun vorhanden und einsatzbereit, aber laut Forschungsleiter Che Connon wird es noch einige Jahre dauern, bis die ersten bedruckten Hornhäute transplantiert werden können. Natürlich können wir optimistisch in die Zukunft blicken, auch dank der enormen Fortschritte, die Millionen von Menschen vor Blindheit bewahren könnten.

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