Eine mysteriöse Anomalie schwächt das Erdmagnetfeld: Welche Folgen wird es haben? - Curioctopus.de
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Eine mysteriöse Anomalie schwächt…
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Eine mysteriöse Anomalie schwächt das Erdmagnetfeld: Welche Folgen wird es haben?

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Das Erdmagnetfeld ist ein physikalisches Phänomen, das auf der Erde vor etwa 4 Milliarden Jahren auftrat, sichtbar in einigen Erscheinungsformen wie der Aurora Borealis und grundlegend für das Leben selbst. Sie erstreckt sich über Tausende von Kilometern im Weltraum und bildet die Magnetosphäre: eine Art elektromagnetische "Rüstung", die die Erde vor kosmischen Strahlen und geladenen Partikeln schützt, die sie treffen würden.

Das Magnetfeld ist jedoch nicht stabil, sondern verändert sich im Laufe der Zeit: Im Laufe der geologischen Epochen ist es mehrfach vorgekommen, dass die Pole sich umkehrten oder zumindest nah dran waren. Heute entdecken Wissenschaftler ganz erhebliche Veränderungen in den Eigenschaften des Erdmagnetismus, die auch zu drastischen Folgen führen können.

Seit weniger als 200 Jahren gibt es ein Gebiet der Erde, in dem das Magnetfeld viel niedriger ist als auf dem Rest des Planeten. Dies ist die so genannte Südatlantische Anomalie, ein sehr breites Spektrum, in dem der Erdmagnetismus stark geschwächt ist. Verantwortlich für den Prozess sei ein Gebiet aus dichtem Gestein, das sich unter Afrika in einer Tiefe von etwa 2.900 km befindet.

Diese fortschreitende Veränderung des Magnetfeldes könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern den Weg für die berüchtigte Umkehrung der Pole ebnen, vor allem aber die Erdkruste dem Sonnenwind und der kosmischen Strahlung aussetzen. Schon jetzt ist diese Region für den Durchtritt von Satelliten riskant: Wenn sie nicht richtig abgeschirmt sind, können sie durch die große Menge an kosmischer Strahlung "abgefeuert" werden.

 

Die Auswirkungen dieser Veränderungen können die Forscher derzeit nicht vorhersagen. Im Laufe der Geschichte fand die letzte Polumkehr vor 780.000 Jahren statt. Was wir wissen, ist nur, dass sich das Erdmagnetfeld bewegt (der Nordpol steuert von Kanada nach Russland) und dass es im atlantischen Raum ziemlich schnell nachlässt. Wir können nur hoffen, dass keine dieser Veränderungen zu Bedingungen führt, die mit dem Leben unvereinbar sind.

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