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Eine Psychologin erklärt uns auf sehr einfache Weise, wie man Kindern den Umgang mit ihren Beschwerden beibringt

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Einer der heikelsten Momente, die ein Elternteil bewältigen muss, sind die Wutausbrüche seines Kindes: In solchen Situationen kann die Situation leicht degenerieren, mit Szenen und Schreien die langsam an Intensität zunehmen, wenn man nicht rechtzeitig und richtig eingreift.

Die Psychologin Marina Martin hat eine Möglichkeit entwickelt, dem Kind zu helfen, mit seiner Wut positiv umzugehen: Sie nennt sie "die Wutkiste".

image: pixabay

Diese Methode wurde von Mireille d'Allancés Geschichte "Welche Wut!" inspiriert: Der Protagonist, ein Kind namens Roberto, kommt nach einem schlechten Tag nach Hause, nachts "explodiert" er und aus seinem Körper kommt ein Monster, das beginnt, alles zu zerstören, was es im Haus findet. Der Junge, der das Chaos des Monsters sieht, beschließt, alles zu reparieren, was er kann. Und als er den Raum wieder aufräumt, nimmt seine Wut ab, während sein Verständnis für den Schaden, der durch "sein" Monster verursacht wird, zunimmt. So gelingt es der Wut, endlich klein zu werden, und in einer Kiste zu bleiben.

Roberto hat es geschafft, seine Wut in etwas Positives zu verwandeln: Er erkennt nicht nur den Schaden, der durch seine Wut verursacht wird, sondern er versteht auch, wie man damit umgeht und sie bekämpft.

 

image: pixnio

Die Psychologin Martin erklärt: "Jedes Mal, wenn sich das Kind wütend fühlt, sollte es es auf ein Blatt Papier zeichnen, damit es aus ihm herauskommen kann. Er kann so viel kritzeln, wie es will, bis es sich entspannt. Also wird es seine Wut auf das Monster konzentrieren, das ihn gestört hat. Am Ende kann es die Zeichnung zerknittern und in eine Box legen."

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Diese Methode hat mehrere positive Aspekte: Es handelt sich um eine nicht-invasive Aktivität, die nicht darauf abzielt, das Verhalten des Kindes zu kontrollieren, sondern ihm zu helfen, seine Ruhe wiederzufinden - ein Zustand, der es ihm ermöglicht, an den Menschen um ihn herum Anteil zu nehmen, zu denken und sich in sie einzufühlen.

Indem es das rationale Denken aktiviert, kann es die Intensität der Emotionen, die es verärgert haben, mildern, die Reaktion kontrollieren und es auch für Eltern einfacher machen, mit ihm zu interagieren. Langfristig stärkt diese Praxis die zerebralen Verbindungen zwischen dem Denken und den reaktiven Teilen, sie lässt uns verstehen, dass die Emotionen vorübergehend sind und dass sie auch mit Hilfe der Eltern bewältigt werden können: Auf diese Weise werden sie sich sicherer fühlen.

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