Eine Wissenschaftlerin hat einen Kunststoff erfunden, der sich im Wasser auflöst und unsere Meere retten könnte - Curioctopus.de
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Eine Wissenschaftlerin hat einen Kunststoff…
Der Keukenhof-Park in den Niederlanden: 4 Millionen blühende Tulpen begeistern Touristen aus aller Welt Die Verhöhnung mit den biologisch abbaubaren Tüten: Nach 3 Jahren sind sie noch intakt. Eine neue Studie zeigt es auf

Eine Wissenschaftlerin hat einen Kunststoff erfunden, der sich im Wasser auflöst und unsere Meere retten könnte

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In letzter Zeit ist immer deutlicher geworden, wie schädlich die Verwendung von Kunststoff ist. Besonders betroffen sind die Meere und die dort lebenden Lebewesen. Viele Sensibilisierungskampagnen versuchen, der Menschheit klarzumachen, dass die Fortsetzung dieses Weges zur Zerstörung jedes marinen Ökosystems führen wird. Leider scheinen die Warnungen vergeblich zu sein.

Glücklicherweise gibt es Menschen wie Sharon Barak, die es geschafft haben, den Kampf gegen die Umweltverschmutzung wirklich zu verbessern, indem sie ein Material erfunden haben, das im Wasser biologisch abbaubar ist.

Barak ist eine junge israelische Frau, die nach ihrem Wirtschaftsstudium in Tel Aviv und der Arbeit in mehreren Unternehmen beschlossen hat, ihren Job aufzugeben, um ihre ganze Energie im Kampf gegen die Umweltverschmutzung einzusetzen. Sie gründete ein Start-up, dessen Geschäftsführerin sie heute ist, "Solutum", das sich entschied, in ein innovatives Projekt zu investieren.

 

 

Nach einigen Jahren der Forschung entdeckten Barak und das Team von "Solutum", wie man ein vollständig biologisch abbaubares Material herstellen kann. Die Erfindung der Frau besteht aus einer Faser - ähnlich wie Kunststoff in Aussehen, Berührung und Gebrauch -, die sich bei Kontakt mit Wasser biologisch abbaut.

Das neue Material würde eine radikale Veränderung in der Lösung des Kunststoffproblems bedeuten, da es sich leicht abbaut, im Gegensatz zu dem Kunststoff, den wir jeden Tag verwenden, der seit Jahrhunderten in unseren Meeren schwebt: Es wurde festgestellt, dass die durchschnittliche Abbauzeit von Kunststoffen zwischen 50 und 450 Jahren liegt.

 

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Das neue Material hingegen baut sich im Wasser in etwas mehr als 2 Minuten biologisch ab. Aber das Interessanteste ist, dass die wässrige Lösung, die durch den biologischen Abbau des Barak-Materials entsteht, sogar ohne Schäden getrunken werden kann. All dies bedeutet, dass die Plastiktüten der Zukunft auch ins Meer geworfen werden könnten, ohne eine Gefahr für die Meerestiere darzustellen.

Bislang ist es nach Angaben der Hersteller von "Fake Plastics" einfach, jede Art von Kuvert oder Tüte herzustellen, aber das innovative Material ist noch nicht erhältlich. Wir hoffen an dieser Stelle, dass es bald auf den Markt kommt und endlich unsere Meere rettet.

Tags: TechnikNaturAmbiente
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