Forscherteam entwickelt Solarzellen, die 1.000-mal mehr Energie produzieren als herkömmliche - Curioctopus.de
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Forscherteam entwickelt Solarzellen, die 1.000-mal mehr Energie produzieren als herkömmliche

26 Juli 2021 • Von Barbara
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Wenn es eine Sache gibt, die uns Wissenschaft und Technik lehren, dann ist es, dass man auch etwas, das bereits fortgeschritten und effizient ist, immer noch verbessern kann.

Nehmen Sie zum Beispiel Sonnenkollektoren: Es ist wirklich gut für die Umwelt, Energie und Nahrung aus einer Ressource zu gewinnen, die die Erde selbst bereitstellt. Stellen Sie sich vor, diese Geräte könnten bis zu tausendmal effizienter sein. Wir träumen nicht und zitieren nicht ohne Grund eine sensationelle Zahl, sondern beziehen uns auf die Entdeckungen und Erfindungen von Forschern der Martin-Luther-Universität, einer deutschen Universität in den Städten Halle und Wittenberg. Was haben sie entdeckt? Einfach, aber offensichtlich genial: Durch den Wechsel des Materials der Solarmodule kann die Energie um ein Vielfaches vervielfacht werden.

Photoelektrische Kristalle statt Silizium: Das ist die Innovation, die Forscher der Martin-Luther-Universität vorschlagen. Die Studie, die in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht wurde, basiert auf der Verwendung von kristallinen Zuständen, die aus bestimmten Elementen wie Barium und Kalzium bestehen, die besonders effizient sind, wenn sie auf Sonnenkollektoren angewendet werden.

Silizium, ein derzeit weit verbreitetes Material für Solarzellen, ist kostengünstig und recht effizient. Doch gerade in ihrer Gesamtleistung kann sie einige Einschränkungen aufweisen, und aus dieser Annahme heraus wurde das Experimentieren mit neuen Verbindungen auf der Basis ferroelektrischer Kristalle geboren.

 

Durch die Kombination verschiedener Materialien ist es den Wissenschaftlern der deutschen Universität gelungen, Paneele zu erhalten, die unglaublich effizienter sind als herkömmliche Paneele. Sie können bis zu tausendmal mehr Energie liefern, wie Tests über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten gezeigt haben.

All dies ist natürlich ein gutes Omen für eine mögliche zukünftige kommerzielle Nutzung der Technologie. Akash Bhatnagar, Wissenschaftler an der MLU, erklärt: "Die Wechselwirkung zwischen den Schichten des Gitters scheint zu einer viel höheren Permittivität zu führen. Mit anderen Worten: Die Elektronen können durch die Anregung mit Lichtphotonen viel leichter fließen."

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Obwohl die großtechnische Anwendung der Technologie noch auf sich warten lässt, besteht kein Zweifel, dass eine solche Innovation einen echten Meilenstein im Bereich der Solarzellen darstellen könnte. Es ist zu hoffen, dass sie, wie andere revolutionäre Erfindungen auch, früher oder später alltäglich wird und viel Energie produziert, ohne die Ressourcen der Erde zu erschöpfen.

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