Mini-Roboter, die Medikamente an Krebszellen weiterleiten: Die Testergebnisse sind ermutigend - Curioctopus.de
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Mini-Roboter, die Medikamente an Krebszellen weiterleiten: Die Testergebnisse sind ermutigend

Von Barbara
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Die Schritte, die die Medizin in den letzten Jahrzehnten unternommen hat, sind so groß, dass die unzähligen wissenschaftlichen Entdeckungen von heute Hoffnung auf eine Zukunft geben, in der selbst die komplexesten Pathologien eine effektive und endgültige medizinische Lösung finden können. Eine Innovation in den Techniken der Medikamenteneinführung bei Krebspatienten stammt aus einer überraschenden Forschung am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA.

via: MIT
image: MIT

Die Studie des Forscherteams um die Forscherin Simone Schuerle betonte die nach jahrelangem Experimentieren im Labor entstandene Möglichkeit, Mini-Roboter mit einem Durchmesser von 35 Millimetern, fast wie eine menschliche Zelle, einzusetzen, die den Nanopartikeln in den Medikamenten helfen, ohne die Möglichkeit der Dispersion aus dem Blutkreislauf zu entweichen und effektiv an den Ort zu gelangen, indem sie sich am richtigen Ort ansammeln.

Die am MIT getesteten Miniroboter werden daher in der Lage sein, pharmakologische Behandlungen effektiver zu gestalten. Sie werden sich durch eine kleine Helix im Blutkreislauf bewegen und einen künstlichen Strom erzeugen, der die Nanopartikel leitet. Der Strom wird durch ein externes Magnetfeld erzeugt, dessen Bewegung genau der von Bakterien entspricht, so dass es kein Zufall ist, dass diese in den Vereinigten Staaten getesteten Miniroboter von den Forschern gemeinhin als "künstliches Bakterienflagellum" bezeichnet werden.

In 3D gedruckt und mit Nickel (aus diesem Grund hochmagnetisch) beschichtet, haben diese winzigen Roboter bereits in der Testphase gute Ergebnisse erzielt: Sie konnten doppelt so tief in das organische Gewebe eindringen wie in der vorherigen Phase, in der die Nanopartikel ohne Hilfe von Magnetrobotern in das Blut eingebracht wurden. Der Eintritt von Partikeln in das Tumorgewebe wird daher durch Mini-Roboter erleichtert, deren effektive Variante mit echten Bakterien untersucht wurde. Im letzteren Fall konnten die Bakterien, geleitet durch das äußere Magnetfeld, die Nanopartikel von Medikamenten dreimal schneller als sonst steuern.

Der nächste Schritt wird darin bestehen, zu Tierversuchen und dann zu Humanstudien überzugehen. Wenn sich die positiven Daten aus dem Labor bestätigen, können wir daher von einem großen Fortschritt bei der Wirksamkeit der zur Krebsbehandlung verabreichten Medikamente sprechen. Sicherlich ein ermutigendes Signal für den medizinischen Fortschritt bei der Behandlung von Krebs.

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