Patagonien: 40.000 Liter Dieselöl landen im Meer in einem der unberührtesten Gebiete des Planeten - Curioctopus.de
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Patagonien: 40.000 Liter Dieselöl landen…
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Patagonien: 40.000 Liter Dieselöl landen im Meer in einem der unberührtesten Gebiete des Planeten

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Wenn man an Patagonien denkt, denkt man an atemberaubende Landschaften, Orte am Rande der Welt, an denen die Natur eine so starke Rolle spielt, dass sie jeden vor ihrer Majestät überrascht.

Eis, Felsen, Meer, Vulkane und endlose Landschaften an der Grenze zur Antarktis: Patagonien ist eine Art "Welt für sich", die eine einzigartige Biodiversität auf dem ganzen Planeten beherbergt.

Leider sind wir wieder einmal gezwungen, darüber zu sprechen, wie schädlich der Mensch mit seinen Aktivitäten und seiner mangelnden Aufmerksamkeit für die Natur an solchen Orten ist, die für das ökologische Gleichgewicht der Erde so wichtig sind. Diesmal war es genau der südlichste Teil des amerikanischen Kontinents, der betroffen war.
 

Im chilenischen Teil Patagoniens wurden 40.000 Liter Dieselkraftstoff ins Meer geschüttet. Dies wurde von der chilenischen Marine bestätigt, die über den Unfall Auskunft gab. Die Ölpest sei durch die Onshore-Plattform des Bergbauunternehmens CAP auf der Insel Guarello verursacht worden.

Die Insel ist ein echtes Naturparadies, etwa 250 km nordwestlich der Stadt Puerto Natales gelegen, in einer der unberührtesten Gegenden nicht nur Chiles, sondern des gesamten Planeten.

Es versteht sich daher von selbst, dass das Ausmaß dieser Umweltkatastrophe enorm ist. Das Verschütten von Dieselkraftstoff dürfte erhebliche Schäden für die gesamte lokale Umwelt verursachen, die sich in kurzer Zeit kaum wieder normalisieren wird, wie dies in der Vergangenheit unter ähnlichen Umständen der Fall war.
 

Die Rückgewinnung des verschütteten Materials erfolgte sofort und es gelingt, die Auswirkungen, wenn auch langsam, einzudämmen. An den Schwierigkeiten mangelt es jedoch nicht. Der sehr starke Wind treibt die Masse des Dieselkraftstoffs ins Meer, was seine Entwässerung erschwert. Die lokalen Behörden haben diesbezüglich eine Untersuchung eingeleitet, die genau die Ursachen einer solchen Katastrophe ermitteln wird.

Neben den Schiffen und Bergungsmitteln gibt es auch Meeresbiologen vor Ort, die die Schäden am marinen Ökosystem genauestens überprüfen.

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"Die schnelle Eindämmung dieser Verschmutzung ist der Schlüssel zu dem Versuch, den Lebensraum so weit wie möglich zu erhalten - sagte Matias Asun, Direktor von Greenpeace Chile - Die Situation ist äußerst ernst, denn Wale und Delfine könnten direkt betroffen sein, da sie nicht an die Oberfläche der Treibstoffschicht aufsteigen und daher nicht atmen können."

In dieser ohnehin schon kritischen Situation bleibt nur zu hoffen, dass die Katastrophe schnell eingedämmt wird. Gleichzeitig fragt man sich, ob der Mensch jemals aus seinen Fehlern lernen wird.

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