Lazarus-Effekt: 9 Tiere, die als ausgestorben galten und in der Wildnis wieder aufgetaucht sind - Curioctopus.de
x
Lazarus-Effekt: 9 Tiere, die als ausgestorben…
Archäologen entdecken die abfallende Rampe, die es den alten Ägyptern ermöglichte, die Pyramiden zu bauen In Holland wurde der erste Fahrradweg aus recyceltem Kunststoff eröffnet: Er ist widerstandsfähig und 100% grün

Lazarus-Effekt: 9 Tiere, die als ausgestorben galten und in der Wildnis wieder aufgetaucht sind

22 September 2019 • Von Barbara
35.427
Advertisement

Obwohl wir es gewohnt sind, vom Verschwinden von Arten beim Aussterben von Tieren zu hören, sollten Sie sich bewusst sein, dass auch das Gegenteil manchmal der Fall ist. Die Geschichte ist in der Tat selten, dass Tiere, die für eine gewisse Zeit ausgestorben waren, auf magische Weise wieder aufgetaucht sind und die Forscher zum Aufatmen bringen (das Phänomen ist bekannt als der "Lazarus-Effekt").

Unten präsentieren wir 9 Relikte aus der ganzen Welt.

1. Tagua oder Pecari del Chaco (Catagonus wagneri))

Es ist ein äußerst scheues und schüchternes Tier, das dazu neigt, sein Territorium zu verlassen, sobald es die menschliche Anwesenheit wahrnimmt. Es gilt seit Jahrtausenden als ausgestorben und wurde erstmals 1930 beschrieben. Im Jahr 1975 wurde es jedoch von einigen Forschern in Paraguay entdeckt (heute ist es immer noch sehr bedroht).

 

 

2. Bermudastein oder Cahow (Pterodroma cahow)

Dieser Vogel verbringt einen Großteil seines Lebens auf See und kehrt nur zum Nisten auf die Erde zurück. Aus diesem Grund gibt es wahrscheinlich schon seit langem keine Sichtungen mehr. Er gilt seit Anfang 1600 als ausgestorben und tauchte mehr als 3 Jahrhunderte später auf der Insel Nonsuch, auf den Bermudas, wieder auf.

 

Advertisement

3. Schreckliches Schienbein (Phoboscincus bocourti)

Von dieser gebogen gezahnten Echse verlor man 1876 in Neukaledonien (Pazifik) jede Spur. Im Jahr 2003 tauchte sie jedoch auf der gleichen Insel (Pine Island) wieder auf.

 

4. Takahē (Porphyrio hochstetteri)

Wie viele Arten des südlichen Kontinents erlebte auch dieser flugunfähige Vogel eine Zeit der schweren Krise, da sich sein Lebensraum stark verändert hat. Er verschwand Ende 1800 und wurde für ausgestorben erklärt. 1948 trat er wieder am Te Anau-See auf, und genau dort gibt es heute ein Schutzprogramm mit 350 Exemplaren.

5. Borneo Pygmäen-Elefant (Elephas maximus borneensis)

Nach genetischen Analysen aus dem Jahr 2013 scheint dieser Dickhäuter der Nachkomme des ausgestorbenen Java-Elefanten zu sein, der vor 300.000 Jahren nach Borneo kam und sich seitdem durch erzwungene Isolation unabhängig von seinen asiatischen Cousins entwickelt hat.

Advertisement

6. Kha-nyou oder Ratte der laotischen Felsen (Laonastes aenigmamus)

1996 wurde eine Ratte mit seltsamen Eigenschaften auf einem Markt in Laos zum Verkauf angeboten, und nachfolgende Analysen bestätigten ihre Besonderheit: Sie stammte von einer Art ab, die seit 11 Millionen Jahren als ausgestorben galt. Heute wissen wir mit Sicherheit, dass es mehrere Exemplare gibt, obwohl es sich sicherlich nicht um eine sehr verbreitete Art handelt.

7. Lord Howe Island Stick Insect (Dryococelus australis)

Im Jahr 1930 galt das, was heute noch als das seltenste Insekt der Welt gilt, als ausgestorben. Er kann nicht fliegen und lebt auf einer kleinen Insel im Pazifik, 600 km von Australien entfernt. Es sind nur noch ein paar Dutzend übrig, aber zumindest können wir sagen, dass es sie gibt!

Advertisement

8. Weißkornett-Schilf (Acrocephalus orinus)

Nach seiner letzten Entdeckung 1867 tauchte dieser Vogel 2006 in Thailand wieder auf. Die Forscher mussten die DNA testen, um festzustellen, dass es sich tatsächlich um die gleiche Art handelte.

9. Nachtpapagei (Pezoporus occidentalis)

Dieser kleine und schwer fassbare Vogel, der seit 1912 von den Menschen nicht mehr zu sehen war, galt als ausgestorben bis 1990, als ein verstorbenes Exemplar auf einer Straße in Queensland gefunden wurde. Nachdem die Suchen intensiviert wurden, konnten die Forscher 2013 einige Exemplare filmen, ohne jedoch ihren Standort preiszugeben, um sie vor Wilderern zu schützen.

Advertisement

Schreibe einen Kommentar!

Advertisement
Advertisement

Hat dir die Geschichte gefallen?

Klick auf "Gefällt mir" und verpasse nichts mehr.

×

Ich bin schon euer Fan.