Jimmy Carter hat einen Solarpark gebaut, der seiner Stadt 50% erneuerbare Energie bietet

von Barbara

29 Oktober 2019

Jimmy Carter hat einen Solarpark gebaut, der seiner Stadt 50% erneuerbare Energie bietet
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Jimmy Carter ist der älteste lebende ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten. Er war von 1977 bis 1981 Präsident und seine Politik bestand darin, die Rechte von Minderheiten und saubere Energie zu schützen. Er war es, der die ersten Solarmodule im Weißen Haus installiert hat. Diese wurden verwendet, um das Wasser des Präsidentenhauses zu erwärmen und zu zeigen, dass der Präsident selbst entschlossen war, die Energiekrise der USA zu lösen. Nach der Präsidentschaft setzte Carter seinen Kampf für erneuerbare Energien fort.

via Gasanature

Gasanature

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Carter wird auch als der Präsident erinnert, der das Bildungsministerium und vor allem das Energieministerium gegründet hat, um die Energiekrise seines Landes zu bekämpfen. 1981 wurde Carter jedoch nicht erneut bestätigt, aber sein Kampf für erneuerbare Energien hat trotzdem nicht aufgehört.

Nach der Präsidentschaft beschloss Jimmy Carter, in seine Heimatstadt Plains, Georgia, zurückzukehren. Hier ließ er kürzlich eine riesige Photovoltaikanlage installieren: Die rund 4 Hektar seines Betriebs wurden mit Hilfe von SolAmerica Energy von bis zu 4176 Solarmodulen bedeckt.

 

 

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Obama White House/Flickr

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Jimmy Carters "Solarpark" schafft es nun, über 1,3 Megawatt zu produzieren: eine Energiemenge, die nicht nur alle elektrischen Anlagen des Hauses des ehemaligen Präsidenten betreiben kann, sondern auch etwa 50% seiner Heimatstadt mit Licht und Strom versorgt.

Doch der 94-jährige ehemalige Präsident hat beschlossen, noch weiter zu gehen: Er hat eine Vereinbarung mit Georgia Power unterzeichnet, um das Wachstum von sauberen und erneuerbaren Energien im gesamten Bundesstaat Georgia auszuweiten. Eine unglaubliche Initiative, die die Botschaft von Frieden und Veränderung dieses Mannes weiterträgt - der unter anderem den Nobelpreis 2002 erhalten hat.

Eine Initiative, die uns bedauern lässt, nicht mehr Jimmy Carters in der Welt zu haben.

 

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