Vom "Dorftrottel" zum Helden: Dieser Mann grub von Hand einen Kanal, um seinem Volk Wasser zu bringen - Curioctopus.de
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Vom "Dorftrottel" zum Helden: Dieser Mann grub von Hand einen Kanal, um seinem Volk Wasser zu bringen

08 November 2020 • Von Barbara
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Wenn wir Geschichten lesen, die von den Taten großer Persönlichkeiten erzählen, erfahren wir oft zufällig, dass sie, bevor sie für ihre Taten positiv bewertet wurden, von vielen Menschen, die nicht an sie glaubten, verspottet und gedemütigt wurden.

Das ist gar nicht so selten, wenn man darüber nachdenkt, und es ist eine Behandlung, die besonderen Geistern vorbehalten ist, die zunächst ein wenig verrückt erscheinen mögen für das, was sie tun, aber dann am Ende der Menschheit beispielhafte Lektionen erteilen. Der Mann, der als "Verrückter des Dorfes" gilt, von dem wir Ihnen gleich erzählen werden, ist genau von diesem Schicksal berührt worden, auch wenn seine Verleumder am Ende gesehen haben, welchen Dienst er seiner Gemeinde erwiesen hat. So verwandelte sich jahrzehntelange Kritik in Applaus.

via: IndiaTV

Wir befinden uns in Ostindien, im Dorf Kolitwa, einem Ort, der von einer schweren Dürre betroffen ist, die die lokale Wirtschaft und die landwirtschaftlichen Aktivitäten in der Region buchstäblich verwüstet hat. Angesichts dieser Situation waren viele Menschen im Laufe der Jahre gezwungen, das Dorf zu verlassen und sich an fruchtbareren Orten niederzulassen. Viele, aber nicht Loungi Bhuiya, einer der Einwohner, der, bestürzt über die harten Bedingungen, unter denen er lebte, beschloss, dass er es mit Mut, Willenskraft und einer Prise "Wahnsinn" versuchen würde.

Der "Verrückte" von Kolitwa - wie er von den anderen Bewohnern genannt wurde - beschloss, mit eigenen Händen einen etwa 5 km langen Bewässerungskanal zu graben, der Wasser von der nächsten Quelle ins Dorf bringen sollte. Ein wahrer Visionär, der jahrelang die Aufmerksamkeit von Einheimischen und Nicht-Einheimischen gleichermaßen auf sich zog, während er, entschlossener als je zuvor, unermüdlich daran arbeitete, sein trockenes Land in Ackerland zu verwandeln.

 

Inspiriert durch die Heldentaten von Dashrath Manjh, einem anderen indischen Mann, der 22 Jahre brauchte, um mit Hammer und Meißel eine Straße durch einen Berg zu graben, entschied Loungi, dass er es schaffen konnte. "Alle hielten mich für verrückt", und jahrzehntelang hat dieser Glaube die Einheimischen nicht in Ruhe gelassen. Bis der Spott und die Beleidigungen in Erstaunen und Dank umschlugen.

 

 

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Vom Wald zum Dorf: Es war nicht leicht, seine Arbeit zu vollenden, aber Loungi schaffte es schliesslich doch, und er wusste, dass die Quelle ausreichen würde, um den Wasserbedarf des Dorfes zu decken. Seine "Mission" dauerte fast 30 Jahre, und jetzt profitieren alle Dorfbewohner von seinem Schweiß und seinem Mut.

Vom "Dorftrottel" zum wahren Helden also: Dieser Mann ging gegen alle Vorurteile und die düstersten Voraussagen vor, indem er das, was er sich in seinem Kopf vorgenommen hatte, verwirklichte. Eine Leistung, für die er mit einem neuen Traktor belohnt wurde: das Minimum für all die Mühe, die es ihn gekostet hat. Loungi hat der Welt gezeigt, dass es keineswegs gleichbedeutend mit Wahnsinn ist, seinen Träumen bis zum Ende zu folgen, sondern mit klarem Mut und konkretem Engagement, die Dinge zu verbessern.

 

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