Es wurde ein seltener Kriegerhelm von vor 2500 Jahren gefunden: Er lag in einer Höhle voller kostbarer Schätze - Curioctopus.de
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Es wurde ein seltener Kriegerhelm von vor 2500 Jahren gefunden: Er lag in einer Höhle voller kostbarer Schätze

18 Dezember 2020 • Von Barbara
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Es gibt Entdeckungen, die so sensationell sind, dass sie uns im Handumdrehen mitten in Szenen und Situationen katapultieren, die wir bis dahin vielleicht nur aus Geschichtsbüchern, Filmen oder Dokumentationen kannten. Sicherlich ist dies die Erfahrung, die Archäologen gemacht haben, als sie vor dem Grab eines Kriegers standen, in dem seit Jahrtausenden seltene und kostbare Schätze verblieben sind, Objekte, die uns auf einen Blick spektakuläre Anregungen geben können.

Das Symbol dieses Fundes ist nämlich ein seltener Bronzehelm mit der typischen offenen Gesichtsform, dessen Ursprünge in die griechische Antike zurückreichen, höchstwahrscheinlich in eine Zeit zwischen dem achten und siebten Jahrhundert vor Christus. Seit Jahrtausenden liegt sie dort, zusammen mit dem Schatz an Metallwaffen, die in dem unglaublichen Grab eingeschlossen sind - eine wahre Schatzhöhle.

Wir sind in Kroatien, genauer gesagt in Zakotarac, in Süddalmatien. Hier haben Forscher seit 2019 ein Gebiet von besonderem archäologischen Interesse identifiziert. So haben die Ausgrabungen das berüchtigte Felsengrab ans Tageslicht gebracht, das mit großer Wahrscheinlichkeit einem Krieger gewidmet ist, der im vierten Jahrhundert vor Christus lebte.

Tatsächlich handelt es sich um ein griechisch-illirisches Objekt, ein Accessoire, das im Laufe der Jahrhunderte populär wurde und in verschiedenen Ausführungen geschmiedet wurde, bis es veraltet war. Der Krieger, der in Ost-West-Position beerdigt wurde, war nicht allein in dem Grab. Mindestens zwei weitere Personen wurden dort nach den Erkenntnissen der Archäologen tatsächlich begraben, darunter eine Frau, die einen Bronzearmreif trug.

Aber was die Entdeckung dieses Grabes offenbart hat, ist hier nicht zu Ende. Neben dem Helm und dem Armband fanden die Experten tatsächlich Dutzende von Metallwaffen, griechische Vasen, Speere, Messer, Bronzeschmuck, Glaspaste und Bernsteinperlen. Kurzum: eine wahre Schatztruhe mit antiken Schätzen, die uns wertvolle Hinweise auf das Leben der damaligen Zeit und die Gebräuche der Menschen, die an diesen Orten lebten, geben können.

 

Laut Professor Potrebica, Forschungskoordinator an der Universität Zagreb, ist der griechisch-ilirische Helm "außergewöhnlich selten", da er zu einem Accessoiretyp gehört, von dem in Europa nur etwa 40 Exemplare bekannt sind. Von großer Bedeutung und Seltenheit sind auch die in der Bestattung gefundenen Vasen, die nach Ansicht der Forscher zu den wertvollsten der Zeit gehören. Die Absicht der Forscher ist es, mit den Untersuchungen in dem Gebiet fortzufahren, das als recht vielversprechend in Bezug auf Funde und archäologische Beweise gilt.

Wir müssen nur abwarten, ob die Forschung weitere Erkenntnisse wie diese ans Licht bringt, faszinierende "Blitzlichter" auf unser aller Geschichte, die uns besser verstehen lassen, wie wir waren.

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