12% der Amerikaner konsumieren 50% des weltweiten Rindfleischs und beschleunigen dadurch den Klimawandel

von Barbara

11 Januar 2024

12% der Amerikaner konsumieren 50% des weltweiten Rindfleischs und beschleunigen dadurch den Klimawandel
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Um den Klimawandel zu bekämpfen braucht es nicht  nur große globale Initiativen. Auch jede kleine Maßnahme, einschließlich derer, die unsere Ernährung betreffen, ist bedeutsam. Es ist bekannt, dass ein großer Teil der Kohlendioxidemissionen aus der Fleischproduktion und dem Fleischkonsum stammt. Dies bestätigen die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Studie. Dies ergibt ein besorgniserregendes Bild. 

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Warum trägt die Fleischproduktion zu den Treibhausgasen bei?

Warum trägt die Fleischproduktion zu den Treibhausgasen bei?

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Die Rindfleischproduktion ist eine der Hauptursachen für den Klimawandel. Grund dafür ist die intensive und großflächige Viehhaltung. Dafür gibt es vor allem zwei Grunde: 

Direkte Emissionen. Rinder produzieren durch enterische Fermentation Methan, ein sehr starkes Treibhausgas. Dieser Verdauungsprozess ist zwar natürlich, hat aber dank der hohen Menge an Vieh, das heutzutage gehalten wird, verheerende Folgen.

Indirekte Emissionen. Die Rindfleischproduktion erfordert eine große Menge an Ressourcen: Futtermittel, Wasser und Energieverbrauch führen zu weiteren Kohlendioxidemissionen. Außerdem ist die Futtermittelproduktion häufig mit der Abholzung von Wäldern und der Umwandlung in Ackerland verbunden. 

Kurzum: Das Problem bei der Fleischproduktion ist das Ausmaß, in dem wir Fleisch produzieren und verbrauchen. Die bisher vorgeschlagenen Lösungen haben sich als nutzlose Linderungsmaßnahmen erwiesen. Abgesehen von der Fütteruing der Rinder mit Lebensmittelabfällen und der Verwendung von Systemen, die die Methanproduktion reduzieren, besteht die wirksamste Lösung immernoch darin, den Fleischkonsum zu reduzieren.

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Warum der Fleischkonsum zu den Treibhausgasemissionen beiträgt

Warum der Fleischkonsum zu den Treibhausgasemissionen beiträgt

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Diese Frage war Grundlage einer kürzlich durchgeführten Studie über die amerikanischen Fleischkonsumenten. Es geht dabei um eine Analyse, die auf Grundlage der Daten der National Health and Nutrition Examination Survey des US Center for Disease Control durchgeführt wurde. Zunächst ein paar Zahlen, die nicht nur zum Zahlenvergleich, sondern als Maß für die Auswirkungen auf unseren Planeten zu verstehen sind: Jedes Jahr stößt das globale Ernährungssystem 17 Milliarden Tonnen Treibhausgase aus. Davon übersteigen die Emissionen aus der Rindfleischproduktion die aus der Hühnerproduktion um das 8- bus 10-fache. Die Emissionen aus der Bohnenemission werden gar um das 50-fache überstiegen. 

Schlussfolgerungen aus der Studie

Schlussfolgerungen aus der Studie

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Der Analyse zufolge reicht es aus, die allgemein gültigen Ernährungsrichtlinien zu befolgen und einfach weniger Fleisch zu essen. Nicht ganz verzichten, wohlgemerkt, sondern einfach weniger essen als der durchschnittliche Verzehr in den vereinigten Staaten. Die Forscher sagen, dass schon alleine die Annahme gesunder Ernährungsgewohnheiten das Essverhalten positiv beeinflussen kann.
Das schützt nicht nur die Tiere selbst, sondern hat auch positive Auswirkungen auf den Klimawanden. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, die Kommunikation über die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens zu verbessern und technologische Innovationen voranzutreiben, die auf vielen verschiedenen Ebenen wirken. Nur so wird es möglich sein, die bereits begonnene Klimaerwärmung zu verlangsamen und gleichzeitig gesünder zu leben. 

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