Kennt ihr diese Frucht? In Indien sind hunderte Kinder daran gestorben. Jetzt weiß man, warum - Curioctopus.de
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Kennt ihr diese Frucht? In Indien sind…
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Kennt ihr diese Frucht? In Indien sind hunderte Kinder daran gestorben. Jetzt weiß man, warum

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In den indischen Krankenhäusern sind viele Kinder unter mysteriösen Umständen gestorben. Nun scheint es als hätte man endlich den Grund für diese hohe Anzahl an Todesopfern gefunden. Man hat an einen Virus gedacht aber schließlich haben alle Indizien auf eine Frucht hingedeutet, die es seit einigen Jahren auch in europäischen Supermärkten zu kaufen gibt. Es handelt sich um Litschies, die man an der hölzernen Schale und dem weißen Fruchtfleisch erkennt. 

Vor einigen Tagen wurde in einer wissenschaftlichen Zeitschrift eine Studie veröffentlicht, die die Tode von zahlreichen indischen Kindern erklärt, die eigentlich in einem guten gesundheitlichen Zustand gewesen sind: Die Wissenschaftler haben eine chemische Substanz nachgewiesen, die für die hypoglychemische Enzephalopathie verantwortlich ist.

Die Enzephalopathie ist eine Abweichung der Strukturen und Funktionen des Gehirns. In diesem Fall wurden die Veränderungen durch das Methylcyclopropan verursacht, das den Zuckergehalt im Blut der Kinder stark herunterfuhr. Das führte zu irreparablen Schäden der Gehirnzellen bis hin zum Tode.

image: pixabay.com

Zu Beginn dachte man an eine virale Infektion, dann an Pestizide. Aber keine dieser Theorien konnte bestätigt werden.

Es war eine wissenschaftliche Studie, die Gewissheit brachte: Man sah dass die meisten Fälle in der Zeit von Mai bis Juni stattgefunden hatten. Das ist die Erntezeit der Litschies. Die Kinder, bereits unterernährt, aßen Unmengen von diesen Früchten. Dies führte zu einem dratischen glychemischen Abfall und kurze Zeit später zum Koma.

Dank einer Präventionskampagne seitens der Regierung haben sich die Tode verringert. Man empfiehlt Eltern, ihren Kindern abends eine Malzeit anzubieten und die Möglichkeit, Litschies zu essen, zu reduzieren. In zwei Jahren sind die Tode von einigen hundert auf ca. fünfzig gesunken. 

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