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Italienische Forscher entdecken das Protein, das Tumoren wachsen lässt: Wenn man es blockiert, kann man den Krebs heilen

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Ein italienisches Forscherteam der Universität von Siena und Brescia, in Zusammenarbeit mit der Universität von Manchester, hat einen wichtigen Schritt getan im Kampf gegen den Krebs. Die Wissenschaftler haben ein Protein entdeckt, das eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Tumorzellen spielt. Jetzt wo das erkannt wurde könnte man an die Synthese von Medikamenten gehen, die dieses Protein hemmen und dadurch den Tumor selbst blockieren. 

via: pnas.org

Um zu verstehen, wie wichtig diese Entdeckung ist, muss man verstehen was im menschlichen Körper passiert wenn sich ein Tumor entwickelt.

image: pixabay.com

In ganz einfachen Worten versucht das Immunsystem, die schädlichen Zellen zu zerstören, wenn sich im Inneren des Körpers ein Tumor entwickelt. In vielen Fällen scheitert der Versuch an dem Punkt, wo die Zellen des Immunsystems (insbesondere die Macrophagen) beginnen, zum Vorteil des Tumors zu agieren und damit zu Helfern des Krebses werden.

Die Wissenschaftler haben aber entdeckt, dass die Macrophagen "umprogrammiert" werden können und dadurch wieder zu ihrer ursprünglichen Funktion zurück kehren. Um das zu tun ist es nötig, am Protein ERK5 zu intervenieren (aus dem englischen Extracellular-Regulated Protein Kinase), das die Macrophagen zu Verbündeten der Tumore macht.

Das Protein könnte also zur Zielscheibe der Medikamente werden, die gegen das Wachstum von Tumoren helfen sollen. Die Wissenschaftler können dank dieser Metjode die Entwicklung einer Krebsart bei Ratten blockieren.

Dass die Makrophagen eine Rolle in der Entwicklung der Tumore spielen weiß man schon seit einiger Zeit, schreibt die Universität Siena in einer Notiz, aber dass man eine Kontrolle darüber ausüben könnte war bisher nicht klar.

Die Entdeckung ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Tumore: In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung große Schritte gemacht und Millionen von Menschen gerettet. Deshalb hoffen wir, dass man bald nicht mehr an Krebs sterben muss. 

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