Marie Curie starb vor mehr als 80 Jahren, aber ihre Überreste und ihre Gegenstände sind immernoch gefährlich radioaktiv - Curioctopus.de
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Marie Curie starb vor mehr als 80 Jahren,…
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Marie Curie starb vor mehr als 80 Jahren, aber ihre Überreste und ihre Gegenstände sind immernoch gefährlich radioaktiv

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Marie Curie widmete ihr Leben der Isolation und dem Studium des Radiums und des Poloniums und ihre Hingabe brachten ihr nicht nur einen, sondern gleich zwei Nobelpreise in zwei verschiedenen Bereichen ein. Zur damaligen Zeit war die Gefahr durch radioaktive Elemente noch nicht bekannt und deshalb wendete die Wissenschaftlerin nie irgendwelche Schutzmaßnahmen an.

Das führte dazu dass sie nicht nur mit 67 Jahren an einer aplastischen Anämie starb, sondern dass ihre Überreste und persönlichen Objekte über 80 Jahre nach ihrem Tod immernoch hoch radioaktiv sind. 

Als sie 1934 starb war Marie Curie nicht mehr jung. Aber die Ursachen hinter der Erkrankung die sie ergriff stehen natürlich in Verbindung mit der ständigen Exposition der Radioaktivität

Sie wurde auf dem Friedhof von Sceaux im Süden von Paris begraben, neben ihrem Mann Pierre die etwa 20 Jahr zuvor gestorben war. 

1995 wurden ihre Überreste ins Pantheon nach Paris verlegt

image: Wellcome Images CC BY-SA 4.0

Zu diesem Anlass war es möglich, ihre Reste zu untersuchen. Sie waren hoch radioaktiv und aus diesem Grund wurde ihr Sarg in einen Bleibehälter verlegt.

Außerdem sind noch heute all die Werkzeuge und persönlichen Objekte der Wissenschaftlerin in speziellen verbleiten Schachteln verwahrt. Sie können nur nach speziellen Vorkehrungen und mit Schutzkleidung gesichtet werden. 

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Wenn wir bedenken dass das stabilste Isotop des Uranium 1600 Jahre braucht um sich zu zersetzen...

Können wir uns vorstellen dass die Überreste von Marie Curie noch sehr lange unter Verschluss bleiben müssen.

Trotz dessen muss man sich daran erinnern dass Marie Curie die meist zitierte Frau der Wissenschaft ist. Ein Beispiel einer Persönlichkeit, die alles tat um ihren eigenen Traum zu erfüllen und ihr Studium der Chemie und Physik zu einer Zeit zu absolvieren, in der es Frauen häufig noch nicht mal erlaubt war, die Schule abzuschließen. Außerdem können wir nicht ausschließen dass sie zu lebzeiten das Risiko nicht verstanden hat, dem sie sich selbst und ihre Familie im Namen der Wissenschaft aussetzte. 

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