Aloe-Extrakt ist eine Waffe gegen die häufigste Form von Hirntumoren: Eine italienische Studie - Curioctopus.de
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Aloe-Extrakt ist eine Waffe gegen die häufigste Form von Hirntumoren: Eine italienische Studie

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Eine italienische Studie hat ein wichtiges Ergebnis bei der Identifizierung einer Therapie gegen eine der schwerwiegendsten und häufigsten Formen von Hirnkrebs bei Erwachsenen erzielt. Die Neuigkeit ist besonders beliebt, weil die wahrscheinliche Heilung von einer Pflanze, der Aloe Vera, kommen könnte: In der Vergangenheit wurde sie oft an besonders komplizierte medizinische Fragestellungen herangetragen, aber nicht immer mit den notwendigen wissenschaftlichen Beweisen.

Die italienische Entdeckung hingegen rühmt sich einer in der Zeitschrift Environmental Toxicology veröffentlichten Studie.

Die Entdeckung wurde vom Labor für Molekulare Neuropathologie der Unit of Neuropathology des IRCCS Neuromed in Pozzilli, Molise, entwickelt.

Derzeit wird das Glioblastoma multiforme mit einer traditionellen Therapie bestehend aus Chirurgie, Radio- und Chemotherapie behandelt. In den meisten Fällen gibt es jedoch eine hohe Resistenz der Krebszellen gegen Behandlungen sowie eine starke Invasivität, die das Glioblastom zu einer der schwerwiegendsten Formen von Hirnkrebs macht. Die Häufigkeit in der Bevölkerung und die mit der Behandlung verbundenen Schwierigkeiten erfordern dringend eine alternative Therapie, die sich aus den Ergebnissen des Labors ergeben kann.

Dr. Antonella Arcella, die erste Autorin der Forschung, sagt: "Unsere Experimente konzentrierten sich auf einen Extrakt der Aloe Pflanze, Aloe-Emodin. Frühere Forschungen haben gezeigt, dass er antineoplastische Eigenschaften haben könnte, aber er wurde nie an Glioblastomzellen getestet.

Es hat sich gezeigt, dass Aloe-Emodin eine Hemmung des Tumorwachstums sowohl in vitro als auch bei Tieren bewirkt und insbesondere die Entwicklung des Glioblastoms einschränkt.

Die Ärztin weist jedoch darauf hin, dass es noch ein langer Weg ist, bis wir eine ähnliche Therapie am Menschen ausprobieren: Wir werden mehr Tests und andere Studien benötigen, um mehr Daten zu sammeln und die mögliche Interaktion mit anderen Medikamenten zu untersuchen, bevor wir zu Patientenstudien übergehen. Trotz allem bleibt die sich eröffnende Perspektive sehr interessant und könnte zur Entwicklung einer Waffe gegen das Glioblastom führen.

Quellen:

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