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"Der Coronavirus erinnert uns daran, dass uns die Welt nicht gehört": Pepe Mujicas luzide Reflexion

Von Barbara
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In einer Zeit wie der jetzigen, in der sich die Covid-19-Epidemie sehr schnell zu einer globalen Pandemie entwickelt hat, haben wir auf unsere eigenen Kosten gelernt, dass das Leben eines jeden Menschen zerbrechlich ist, die wenigen Gewissheiten, von denen wir dachten, dass sie in wenigen Wochen verflogen sind. Wir alle, überall auf der Welt, fanden uns gewaltsam in unseren Häusern eingesperrt und warteten darauf, dass die Kurve der Ansteckung beträchtlich abfällt, während draußen die Natur gleichgültig gegenüber den Schmerzen des Menschen gedeiht.

image: Flickr

Der ehemalige Präsident Uruguays, José "Pepe" Mujica, der den Zeiten des Umweltschutzes und der Erhaltung der Natur und unseres natürlichen Lebensraumes immer sehr aufmerksam gegenüberstand, hat sich aufgeknöpft und sich einer schönen Reflexion über diese Zeiten der Pandemie geöffnet, in denen die Ausbreitung des Coronavirus uns daran zu erinnern scheint, dass die Welt, in der wir leben, der Planet, der uns beherbergt, nicht wirklich uns gehört, wie wir denken: "Aber wir lassen uns nicht täuschen ... es ist kein ökologisches, sondern ein politisches Problem. Noch nie hatten die Menschen so viele Ressourcen, Fähigkeiten und Kapital, um diese Phänomene der Zerstörung des Planeten zu stoppen. Wir sind auf dem Weg zu einem "ökologischen Holocaust"".

 

image: Pixnio

Die große Veränderung, die wir in dieser Zeit der großen (erzwungenen) Einsamkeit und des persönlichen Nachdenkens herbeiführen könnten, liegt in uns, wenn wir versuchen, etwas inneres Glück zu finden. Wie Mujica sagt: "Die schlimmste Einsamkeit ist die, die wir in uns tragen; es ist Zeit zum Meditieren. Sprechen Sie mit sich selbst und versuchen Sie, sich ein Fenster zum Himmel vorzustellen. Jedem von Ihnen, der sich durch diese Momente traurig und entmutigt fühlt, sage ich: Solange Sie einen Grund zum Leben und zum Kämpfen haben, werden Sie keine Zeit für Traurigkeit haben".

Weise Worte, dass wir uns viel, viel Zeit lassen, um ernsthaft über uns selbst und den Planeten um uns herum nachzudenken. Worte, die wir für immer mit uns tragen und schätzen sollten, besonders in fragilen Zeiten wie diesen.

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