Eine kleine Eule findet sich in New York wieder, nachdem ihr Tannenbaum gefällt und zum Rockefeller Center gebracht wurde - Curioctopus.de
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Eine kleine Eule findet sich in New York wieder, nachdem ihr Tannenbaum gefällt und zum Rockefeller Center gebracht wurde

12 Dezember 2020 • Von Barbara
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Der Weihnachtsbaum im Rockefeller Center in New York City ist im Laufe der Jahre zu einer echten Attraktion geworden, ein Muss für jeden, der den Big Apple besucht, aber auch für seine eigenen Bewohner.

Um der Tradition gerecht zu werden, immer eine echte Tanne für die Weihnachtsdekoration zu haben, wird leider jedes Jahr eine gefällt und dann in die Stadt transportiert, um in dem berühmten Einkaufskomplex in Manhattan ausgestellt zu werden. Wie wir inzwischen wissen, ist 2020 ein ganz besonderes Jahr, und auch diese "Made in the USA"-Tradition hat ihre ungewöhnliche Episode aufgenommen. Der Protagonist war eine kleine Eule, die sich aus der Sicherheit ihres Lebensraumes 300 km entfernt im Herzen der amerikanischen Metropole wiederfand. Zum Glück lebendig und in seinem "Zuhause".

Die Tanne, die als New Yorker Weihnachtsbaum ausgewählt wurde, stand in Oneonta im Bundesstaat New York, einer Stadt, die knapp 300 km von der Hauptstadt entfernt ist. Gefällte und auf einen Lkw verladene Bäume brauchten etwa 2 Tage, um ihr Ziel zu erreichen. Niemand hätte jedoch jemals gedacht, dass sich darin ein kleiner und unerwarteter "Mieter" befinden würde.

Die kleine Eule war da und wurde von einem der Männer bemerkt, die für die Verwaltung und Vorbereitung des Baumes zuständig waren. Der Beamte erkannte, dass es sich um ein wildes Tier handelte, das nichts von den Geschehnissen mitbekam und trotzdem weit weg von zu Hause transportiert wurde, obwohl es sich noch in seinem "Zuhause" befand.

 

Das Tier, eine Akadische Eule (Aegolius acadicus, auch "Nordische Eule" genannt), ist ein besonders kleines Exemplar, selbst wenn es ausgewachsen ist: 20 Zentimeter bei nur 100 Gramm. Der Mann, der sie fand, steckte die arme Eule, verängstigt, unterernährt und wie durch ein Wunder am Leben, sofort in einen Container, damit er sie der Obhut des Ravensbeard Wildlife Center anvertrauen konnte, einer Einrichtung, die sich um Tiere wie sie kümmert.

Offensichtlich hat das Tier den Spitznamen Rockefeller erhalten, und nun steht es im Mittelpunkt eines Rehabilitationsprogramms, das darauf abzielt, bald in seinen natürlichen Lebensraum zurückzukehren, worauf es glücklicherweise gut reagiert. Leider konnte die Kleine, wie die Ravensbeard's bekannt gemacht haben, eine weitere Reise nicht so lange ertragen, wie die, die sie gezwungenermaßen auf sich nehmen musste. Aus diesem Grund wird sie in den vom Zentrum kontrollierten Gebieten freigelassen, in der Hoffnung, dass sie sich bald sicher fühlt und sich wieder an ihre neue Umgebung anpassen kann.

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Eine kuriose Geschichte, die uns aber gleichzeitig zum Nachdenken darüber anregt, welche Auswirkungen der Mensch mit seinen Aktivitäten und sogar zum einfachen Vergnügen auf Pflanzen und Lebewesen haben kann, die völlig wehrlos sind.

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