Eine Frau gibt einige Artefakte zurück, die sie aus Pompeji gestohlen hat: Sie hätten ihr großes Pech gebracht, behauptet sie - Curioctopus.de
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Eine Frau gibt einige Artefakte zurück, die sie aus Pompeji gestohlen hat: Sie hätten ihr großes Pech gebracht, behauptet sie

Von Barbara
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Dem Büro des archäologischen Parks von Pompeji wurde ein ungewöhnlicher Umschlag zugestellt: Darin befanden sich Fragmente von Artefakten, die den Funden der antiken Stadt zuzuordnen sind, die 79 n. Chr. vom Vesuv überflutet wurde, sowie ein Brief einer Kanadierin, die die Stätte einige Jahre zuvor besucht hatte. Die Frau in dem Brief gibt zu, während der Führung aus dem Park gestohlen zu haben, bereut dies nun aber so sehr, dass sie die Beute komplett loswerden möchte: Die unerlaubten "Souvenirs" sind ihrer Meinung nach die Ursache für die schockierende Serie unglücklicher Ereignisse, die ihre Familie getroffen hat.

via: CNN
image: pixabay

Die Stadt Pompeji ist eine der meistbesuchten archäologischen Stätten Italiens: hier kann man dank der unglaublichen Unversehrtheit der Straßen und Strukturen eine echte Reise durch die Geschichte machen, aber auch eine Vorstellung von der natürlichen Kraft der Vulkane bekommen.

Die Frau, die sich als Nicole identifiziert, schreibt in dem Brief, den sie an die Büros der archäologischen Stätte geschickt hat, dass sie Pompeji im Jahr 2005 besucht hat, als sie "jung und dumm" war: Aus diesem Grund sagt sie, dass sie sich illegal ein "Stück Geschichte angeeignet hat, das man nicht kaufen kann". Die Frau kehrte mit fünf Artefakten nach Hause zurück: zwei weiße Mosaikfliesen, zwei Stücke einer Amphore und ein Stück Keramik.

 

image: pixabay

Die Frau sagt, dass sie damit durchkam, dass niemand ihren Diebstahl bemerkte: Trotzdem behauptet sie, dass die aus Pompeji gestohlenen Artefakte ihr und ihrer Familie eine Reihe von unglücklichen Episoden beschert haben: Sie hatte zwei Brustkrebserkrankungen, die sie zu zwei Mastektomien zwangen, während ihre Familie in ein finanzielles Desaster gestürzt wurde.

Laut der Touristin sind die Artefakte mit all der Negativität "durchtränkt", mit der die Stadt durch den Ausbruch des Vesuvs überschüttet wurde: "Wir sind gute Menschen und ich möchte nicht, dass dieser Fluch wieder meine Familie, meine Kinder oder mich selbst betrifft. Bitte verzeihen Sie mir meine Nachlässigkeit, die ich vor Jahren begangen habe."

Laut dem Büro ist der Brief von Frau Nicole jedoch kein Einzelfall: Das Büro bekommt regelmäßig Artefakte geliefert, die zuvor von unhöflichen Touristen gestohlen wurden, die nun reumütig sind, weil sie überzeugt sind, dass die Tat ihnen Pech und Unglück brachte.

Aberglaube oder nicht, diese Geschichte führt sicherlich dazu, zweimal nachzudenken, bevor man ein Stück Pompeji mit nach Hause nehmen möchte!

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