"Ich habe mich selbst in den Vordergrund gestellt und nicht meinen Sohn": die Perspektive dieser Frau auf die Familiendynamik

von Barbara

28 September 2021

"Ich habe mich selbst in den Vordergrund gestellt und nicht meinen Sohn": die Perspektive dieser Frau auf die Familiendynamik
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Mutter zu werden bedeutet, eine große Verantwortung zu übernehmen, aber Mutter zu werden bedeutet nicht, sich selbst aufzuheben und sein Leben aufzugeben, um sich ganz seinen Kindern zu widmen: Man darf weder seine Leidenschaften, seine Arbeit und sein körperliches und geistiges Wohlbefinden aufgeben, noch dürfen diese mit der Ankunft eines Kindes in den Hintergrund treten. Es geht vielmehr darum, das richtige Gleichgewicht zu finden: "Mutter" darf keine einschränkende Bezeichnung sein, sondern muss eine der vielen Nuancen darstellen, die das Leben einer jeden Frau bereichern.

via iamrayamichelle/TikTok

iamrayamichelle/TikTok

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Raya Michelle ist eine Mutter, aber das ist nicht alles, was sie ist: In einem auf TikTok geposteten Video machte sie eine Aussage, die die Meinungen spaltete. Die Frau sagte ausdrücklich, dass sie sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse über die ihres Sohnes stellt. Sie sagte auch, dass sie "bereit ist, dafür zu kämpfen, weil ich Recht habe". Viele Nutzerinnen stimmten dieser Aussage zu: Viele Frauen sind der Meinung, dass ein Kind zu bekommen nicht bedeutet, dass man seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen und sein bisheriges Leben aufgeben muss. Die folgende Aussage hat jedoch ebenso viele Menschen irritiert. Die Frau sagte nämlich, dass die Frau in der Familieneinheit ihre eigene "Hierarchie" hat, bei der derjenige, der an der Spitze steht, Vorrang hat.

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iamrayamichelle/TikTok

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In dieser Hierarchie steht die Frau an der Spitze, gefolgt von "mir selbst, meinem Partner, meinem Sohn". Der Frau zufolge ist dies jedoch keine egoistische Haltung, ganz im Gegenteil. Raya erklärt, dass, wenn ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche nicht erfüllt werden - und sie sich nicht erfüllt und glücklich fühlt -, auch die Bedürfnisse ihres Partners und ihres Kindes nicht erfüllt werden können. Das Gleiche gilt aber auch für die anderen Familienmitglieder: Wenn ihr Partner sich nicht verwöhnt fühlt, wird niemand glücklich sein, weder ihr Partner noch ihr Kind.

iamrayamichelle/TikTok

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Nach Ansicht der Frau ist es daher die Aufgabe jeder Frau, sich um ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern, um das Glück der Familie zu sichern. Sie ist sicher nicht die erste, die behauptet, dass der Gemütszustand eines Familienmitglieds einen großen Einfluss auf den Gemütszustand und das Wohlbefinden der Menschen in seiner Umgebung hat. Für sich selbst zu sorgen bedeutet nicht, seine Kinder zu vernachlässigen, sondern dafür zu sorgen, dass sie einen friedlichen Alltag haben. Was halten Sie von der Perspektive dieser Frau?

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