Manchen Menschen fällt es schwerer als anderen, glücklich zu sein: Die Psychologie erklärt, warum - Curioctopus.de
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Manchen Menschen fällt es schwerer…
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Manchen Menschen fällt es schwerer als anderen, glücklich zu sein: Die Psychologie erklärt, warum

10 Dezember 2021 • Von Barbara
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Hatten Sie jemals das Gefühl, dass Sie nicht glücklich sein können? Viele Menschen tun dies, und sie wenden sich an Fachleute, um herauszufinden, warum - und um das Problem zu lösen. Einigen Studien zufolge nehmen Angst und Traurigkeit weiter zu. Aber ist wirklich alles verloren? Sind wir dazu verdammt, unglücklich und von Problemen überwältigt zu sein? Ein 2005 in der Review of General Psychology veröffentlichter Artikel erklärt, warum es manchen Menschen schwerer fällt als anderen, ein Glücksgefühl zu empfinden.


image: Pexels

Wie sehr beeinflusst das äußere Umfeld unser Glück und wie sehr hängt es von uns selbst ab? Dieser Studie zufolge hängen 50 Prozent des Glücks der Menschen von ihren Genen ab. 10 % hängen von den persönlichen Umständen ab, 40 % von dem, was als "absichtliche Tätigkeit" bezeichnet wird. Stellen Sie sich also einen "Glückskuchen" vor, der auf diese Weise aufgeteilt ist und demzufolge die Genetik eine entscheidende Rolle für unser Befinden spielt. Wie Sie sich vorstellen können, ist diese Hypothese auf viel Kritik gestoßen. Aber wie ist es möglich, dass die Genetik eine so große Rolle spielt? Verhaltensgenetiker haben diese Variable untersucht, um die genetischen und umweltbedingten Komponenten abzuschätzen.

 

 

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Nach der Kritik veröffentlichten die Autoren einen weiteren Artikel, in dem sie einräumen, dass das Glück von der Wechselwirkung zwischen unseren Genen und der Umwelt, in der wir leben, abhängt: Persönliche Natur und Kultur sind also nicht unabhängig, sondern beeinflussen sich gegenseitig. "Das ist der Grund, warum zwei Menschen, die in der gleichen Umgebung aufgewachsen sind, unterschiedlich reagieren können, was bedeutet, dass die Annahme der gleichen Umgebung durch die Verhaltensgenetik nicht mehr gültig ist. Der Studie zufolge können Menschen je nach ihrer Umweltsensibilität und damit ihrer Fähigkeit, sich zu verändern und an den Kontext anzupassen, glücklicher oder weniger glücklich werden. Das Glück würde also von unserer Fähigkeit abhängen, uns weiterzuentwickeln und zu verbessern. Wir sind nicht dazu bestimmt, unglücklich zu sein, aber einigen Menschen fällt es schwerer, sich an Veränderungen anzupassen. Die Genetik ist also nicht der einzige entscheidende Faktor: Die Entscheidungen, die wir treffen, der Ort, an dem wir leben, und die Menschen um uns herum sind alles Variablen, die unser Glück beeinflussen.

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