Die Forschung zeigt, dass das Essen bis zum Sättigungsgefühl das Verlangen nach einer weiteren Mahlzeit verzögert - Curioctopus.de
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Die Forschung zeigt, dass das Essen…
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Die Forschung zeigt, dass das Essen bis zum Sättigungsgefühl das Verlangen nach einer weiteren Mahlzeit verzögert

13 März 2022 • Von Barbara
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Wir alle haben Vorlieben in Bezug auf Lebensmittel. Manche Menschen bevorzugen Süßes gegenüber Herzhaftem, manche sind verrückt nach scharfen Speisen, andere mögen keine scharfen Speisen und so weiter. Und was ist mit Getränken? Das ist das Gleiche, denken Sie nur daran, dass der Kellner, wenn Sie in einem Restaurant Wasser bestellen, fragt: "Mit oder ohne Kohlensäure?

Es ist schön und gut, nicht auf sein Lieblingsessen oder seinen Lieblingssaft zu verzichten, aber es gibt eine Einschränkung: Es ist besser, dies sparsam zu tun und aufzuhören, bevor man sich satt fühlt.

Warum? Die Forschung zeigt, dass das Sattessen eines bestimmten Lebensmittels dazu führt, dass man es viel weniger genießt.


Die Studie wurde von zwei Forschern der Universitäten Stanford und Boston in drei Experimenten durchgeführt.

An der ersten Studie nahmen 134 Studenten teil, die drei verschiedene Kekssorten probieren und dann ihren Favoriten wählen sollten. Anschließend erhielten sie jeweils eine bestimmte Anzahl von Crackern, die sie essen sollten. Als sie fertig waren, stellten die Forscher ihnen eine spezielle Frage: wie viel Spaß sie beim Essen hatten.

Die Antworten zeigten, dass die Begeisterung bei denjenigen, die 15 Kekse erhalten hatten, deutlich geringer war als bei denjenigen, die nur drei erhalten hatten.

Außerdem hatten es die Teilnehmer, die eine größere Portion Cracker gegessen hatten, nicht eilig, dieselben Cracker erneut zu probieren. Diejenigen, die eine geringere Menge erhalten hatten, baten dagegen um eine Geschenkpackung des von ihnen gewählten Snacks.

Das bedeutet, dass der Verzehr eines bestimmten Lebensmittels bis zum Sättigungsgefühl das Verlangen, es erneut zu probieren, hinauszögert. Jeder weitere Bissen ist weniger "lustig" und befriedigend als der letzte. Im Grunde werden die letzten Bissen eher von Trägheit als von echtem Genuss bestimmt.

 

"Die Menschen neigen dazu, die Lebensmittel, die sie genießen, übermäßig zu genießen, ohne sich der Auswirkungen bewusst zu sein", so Baba Shiv, Professor für Marketing in Stanford. "Wenn man maßvoll vorgeht, hat man mehr Freude."

Im zweiten Experiment gelang es dagegen, das Sättigungsgefühl auszugleichen. Der Test wurde mit zwei Gruppen von Schülern durchgeführt: Die erste Gruppe erhielt einen Schluck Saft zu trinken und dann zwei Cracker, während die zweite Gruppe nach den ersten beiden Schritten einen weiteren Schluck erhielt. Den Schülern der zweiten Gruppe schmeckte der Saft viel besser und sie verlangten mehr davon.

Die Pause zwischen den Crackern beseitigte das Sättigungsgefühl, so dass der zweite Schluck genauso angenehm war wie der erste und sie Lust auf mehr machten.

Im dritten Experiment schließlich baten die Wissenschaftler 128 Studenten, eine kleine Menge Traubensaft zu trinken, und baten dann einige von ihnen, den Grad ihres Vergnügens anzugeben, während sie ihn tranken. Dieser Test hat gezeigt, dass das Bewusstsein über den Genuss eines Lebensmittels oder Getränks die Zufriedenheit mit dem Konsum erhöht.

 

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Nachdem sie festgestellt hatten, dass ihnen der erste Schluck geschmeckt hatte, genossen sie den Saft bis zum Ende und verlangten so schnell wie möglich nach mehr. Als sie sich besser an den Genuss der ersten Kostprobe erinnern konnten, berichteten sie, dass ihnen der Saft besser schmeckte und sie wieder Lust auf Traubensaft hatten.

Die Ergebnisse dieser Experimente sind von großer Bedeutung für das Gedächtnis, denn die Forscher stellen sich die Frage, ob der Entscheidungsprozess von der Aktualität der Informationen abhängt: Erinnern Sie sich bei der Wahl einer Sache eher an die letzte oder an die erste Information? Und was zählt mehr?

Aus den gesammelten Daten geht hervor, dass der letzte Schluck oder Bissen, der mit dem Sättigungsgefühl zusammenfällt, mehr Gewicht hat als der Genuss des ersten Schluckes. Dies deutet darauf hin, dass das Gehirn dazu neigt, die anfängliche Befriedigung zu vergessen, sobald sie beendet ist.

Um ein Essen oder ein Getränk wirklich zu genießen, ist Mäßigung das Schlüsselwort.

 

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