Zum ersten Mal in der Geschichte hat sich der älteste Gletscher der Arktis abgelöst - Curioctopus.de
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Zum ersten Mal in der Geschichte hat…
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Zum ersten Mal in der Geschichte hat sich der älteste Gletscher der Arktis abgelöst

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Die außergewöhnliche Hitzewelle die wir 2018 erlebt haben und die ganze Städte unbewohnbar gemacht hat und zu Rekordtemperaturen in nordischen Ländern geführt hat, hat auch die Orte der Erde nicht verschont, in denen das ewige Eis regierte. Warme Luftströme haben begonnen, auch die Gegenden im extremen Norden zu schmelzen und haben dadurch das empfindliche Gleichgewicht dieses Ökosystems gestört.

Früher war all das Eis in der Arktis während des ganzen Jahres intakt. Heute schmilzt der größte Teil der vereisten Oberfläche während des Sommers und reformiert sich im folgenden Herbst. Nur in den nördlichen Regionen Grönlands waren sie das ganze Jahr über geblieben. Aber 2018 musste auch diese Gegend unter der Hitze nachgeben.

Peter Wadhams, Chef der Polar Ocean Physics Group der Universität von Cambridge hat die Tragweite dieses traurigen Ereignisses geschildert. Der älteste Gletscher der Arktis ist zerrissen und ein Teil davon entfernt sich von der Küste, angetrieben durch die Winde. Zum ersten Mal in der Geschichte geschieht so etwas, zumindest seitdem der Mensch diese Region der Erde überwacht.

Unmöglich nicht sofort an die Konsequenzen auf die Tierwelt zu denken, vor allem die Eisbären. Wie die Farbe ihres Felles ganz klar zeigt gehören diese Tiere ins Eis. Sie werden im Winter in Eishöhlen geboren und auch im Sommer jagen sie ausschließlich auf dem Eis, das ihnen eine perfekte Tarnung garantiert. Sie sind weder in der Lage noch darauf angepasst, auf dem Festland zu jagen und sie können auch keine riesigen Distanzen schwimmen um die anderen Eisregionen zu erreichen. Es ist eine Katastrophe.

Die direkten Konsequenzen der abnormalen Hitze von 2018 wird man ganz deutlich im Frühling 2019 sehen, wenn man die überlebenden Tiere zählen kann. Sicherlich ist da kein gutes Ergebnis zu erwarten.

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Tags: NaturAmbiente
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